Frances Anderson und Hardy Krüger Jr. bei Dreharbeiten zum Film "Nancy und Frank" in Köln.Foto: ddp/archiv
"Schatz" und "Schatzi" sind die Nummer 1
Welche Kosenamen mögen Sie?
Wer kennt sie nicht, die liebevollen Bezeichnungen für den Partner, die sich einfach über die Jahre eingeschliffen haben. Einst Ausdruck der großen Liebe, für den der normale Vorname einfach zu wenig war, sind sie einfach in Fleisch und Blut übergegangen.
Für den Außenstehenden klingen sie oft sogar ein wenig peinlich bis belustigend - wer erinnert sich nicht an das bundesweite Hallo, als Kanzlerkandidat Edmund Stoiber einst familiär werbend lancierte, er rufe seine Gattin "Muschi"?
Für die Partner selbst sind Kosenamen oft ein inniges verbales Denkmal der Liebe. Wie originell aber sind die Deutschen bei der Wahl ihrer Kosenamen? Das wollte ein bekannter Hersteller von Fertigsoßen nun herausfinden und beauftragte das renommierte Emnid-Institut mit einer bundesweiten Studie. Ergebnis: Unangefochtene Spitzenreiter sind "Schatz" und "Schatzi".
49 Prozente der Verpartnerten rufen sich so. Es folgt "Liebling" mit 38 Prozent, "Mausi" mit 26 Prozent sowie "Hase" und "Hasi" mit 24 Prozent. Gern genommen werden auch "Süßer" und "Süße" (22 Prozent), "Bärchen" (22 Prozent) und "Engelchen" (21 Prozent).
Die Paare legen sich nicht fest, sondern variieren. 19 Prozent weichen dazu auf "Sonnenschein" aus, 18 Prozent verwenden den Klassiker "Liebste" oder "Liebster", wogegen
17 Prozent auch mal den Vornamen verniedlichen. Weniger üblich sind "Schweinchen" (immerhin 4 Prozent) oder gar "Frühlingskrümel"
(3 Prozent). Und es gibt Altersunterschiede: "Honey" oder "Baby" findet sich mit 5 beziehungsweise 8 Prozent zwar nur im hinteren Drittel der Beliebtheit, werden aber von Männern unter 30 mit 17 Prozent recht häufig verwendet.
Hintersinn der Umfrage: Besagter Konzert wollte wissen, ob die Namen für eine exklusive Mondamin-Designschalen-Kollektion gut gewählt ist. Die Teile heißen "Zuckerschnute" und "Leckerschmecker". Diese Kosenamen verwenden jedoch nur 8 beziehungsweise 2 Prozent der Deutschen. (tim/ots)