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Foto: Paul Zinken/dpa

Platz im Wohnheim kostet 160-300 Euro

In Chemnitz bietet das Studentenwerk aktuell noch mehr als 100 Betten

Von Gabriele Fleischer
erschienen am 21.04.2017

Chemnitz. Mit dem Semesterbeginn geht für Studenten auch die Suche nach einer Bleibe los. Günstiger als eine Wohnung auf dem regulären Wohnungsmarkt ist meist ein Zimmer im Studentenwohnheim.

Um dort einen Platz zu bekommen, kann man sich bereits bewerben, wenn man noch gar nicht immatrikuliert ist. So auch beim Studentenwerk Freiberg/Mittweida. "Wer im Herbstsemester beginnen will, sollte schon jetzt einen Antrag auf ein Zimmer stellen", sagt Geschäftsführer Thomas Schmalz. Die Immatrikulationsbescheinigung reichen Studenten später nach. Die Preise liegen für Zimmergrößen von 19 bis 27 Quadratmeter zwischen 182 und 235 Euro im Monat. Bei größeren Zimmern sind es mehr als 300 Euro. Küche und Bad teilen sich meist zwei oder drei Studenten.

Wer jetzt in Chemnitz begonnen hat zu studieren, findet noch 109 freie Betten in Studentenwohnheimen, in Einzel- oder Doppelzimmern. "Wir bieten 2027 Betten in Wohnheimen in Chemnitz und 735 in Zwickau. Die Preise liegen je nach Größe und Ausstattung zwischen 162 und 257 Euro pro Monat in Zwickau, zwischen 169 und 269 Euro in Chemnitz", sagt Sara Schmiedel vom Studentenwerk Chemnitz/Zwickau. Trotz freier Plätze in Chemnitz empfiehlt auch sie allen, die vorhaben, in der Region zu studieren, rechtzeitig einen Antrag zu stellen. (www.swcz.de/wohnen). Auch in Dresden sind laut Karin Tzscherlich vom Studentenwerk noch einige der 6000 Wohnheimplätze frei. Sie kosten zwischen 200 und 270 Euro im Monat. (www.studentenwerk-dresden.de). "Eine Bewerbung ist bei uns möglich, wenn der Wohnberechtigungsnachweis für das Semester vorliegt", so Tzscherlich.

Wer eine WG bevorzugt, sollte auch die Angebote des Wohnungsmarktes prüfen. Eine Möglichkeit könne das Projekt "Wohnen für Hilfe" sein, das es in vielen Städten gibt, sagte Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk. Studenten wohnen dann etwa bei Senioren und helfen ihnen im Haushalt. Dafür können sie umsonst oder für wenig Geld wohnen. Notfalls bleibe Studenten die Möglichkeit, einen Studienkredit aufzunehmen. (mit dpa)

 
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