Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen am Haus sollen dazu beitragen, dass Einbrecher keine Chance haben.
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In der Bauphase an Sicherheit denken
Experten machen darauf aufmerksam, dass Einbruchschutz beim Hausbau oft vernachlässigt wird
Chemnitz. Ob Neubau oder Modernisierungen - im Bau-Elan wird die Sicherheit oft verschlafen: Weniger als ein Prozent der rund 183.000 im Jahr 2011 fertiggestellten Wohneinheiten verfügt über das notwendige Minimum an Einbruchschutz. Darauf weist die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!" hin, in der sich die Verbände der Sicherheitswirtschaft und die Polizei zusammengeschlossen haben.
Architekten, Bauplaner und Bauträger betrachten den Einbruchschutz unter Kostenaspekten oftmals als verzichtbaren Mehraufwand. Zum Basis-Sicherheitspaket für ein Einfamilienhaus sollte jedoch eine einbruchhemmende Haustür inklusive eines VdS-geprüften Schließzylinders mit Sicherungskarte sowie einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen im Erdgeschoss gehören. Umfassenderen Schutz bietet auch eine einfache Alarmanlage, die Einbrüche, Rauch oder Gas meldet und deren Signal an den abwesenden Besitzer oder einen Sicherheitsdienstleister weitergeleitet werden kann.
Die meisten Sicherungen lassen sich mit etwas Mehraufwand nachträglich einbauen. Wer die Anschaffung elektronischer Sicherungstechnik zu einem späteren Zeitpunkt plant, sollte in der Rohbauphase daher Leerrohre installieren lassen. Das spart Kosten und vermeidet unansehnliche Notlösungen.
Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung - effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und Erfahrung, darauf machen die Experten aufmerksam. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos. (fp)
Service
Die Initiative für aktiven Einbruchschutz informiert Bauherren auf der Internetseite herstellerneutral über Gefahren, Lösungen und aktive Gegenmaßnahmen. Interessenten finden Links zu polizeilichen Beratungsstellen, Versicherungen sowie eine Datenbank qualifizierter Unternehmen der Sicherheitsbranche und Spezialisten, die individuell rund um den Einbruchschutz beraten.
www.experten-gegen-einbruch.de