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Leichte Böden nicht umgraben
Nur die obere Schicht lockern
München (dapd). Viele Bioga?rtner graben nicht mehr um, damit das empfindliche Bodenleben nicht buchstäblich auf den Kopf gestellt wird. Denn die nützlichen Bodenbakterien können nur in einer ganz bestimmten Bodentiefe leben und gehen rasch zugrunde, wenn sie durch das Wenden der Erdscholle plötzlich viel weiter oben oder unten zu liegen kommen als vorher. Andererseits erhole sich das Bodenleben in einem gesunden, biologisch gepflegten Boden jedoch auch sehr rasch wieder, informiert das Internetportal krautundrueben.de.
Daher habe sich unter Gärtnern ein Konsens herausgebildet: Leichte, sandige oder auch humose Böden sollte man nicht umgraben, nur die obere Bodenschicht lockern, ohne dabei die Scholle zu wenden. Auf sehr schweren, tonigen Böden oder stark verkrauteten Flächen dagegen sei durchaus empfehlenwert, den Spaten anzusetzen, damit die unerwünschten Pflanzen auf den Kopf gedreht werden und eingehen.