Pilze "verbrennen" Blätter
Tipps zum Pflanzenschutz im Haus- und Kleingarten
Chemnitz. Graubraune Flecke mit dunklem Rand auf Blättern, Stängeln und Hülsen von Erbsen und Bohnen weisen auf Befall durch die Brennfleckenkrankheit hin, teilt das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie mit. Bei Erbsen können zudem die Wurzeln braun oder schwarz verfärbt sein. Verursacht wird die Krankheit durch verschiedene Pilze. Diese wachsen später durch die Hülsen und infizieren die Samen. Durch die infizierten Samen wird die Krankheit vorwiegend weiter verbreitet. Deshalb ist auf die Verwendung von gesundem Saatgut und die Wahl widerstandsfähiger Sorten besonders Wert zu legen. Alle Pflanzenrückstände sind gründlich zu beseitigen.
An Petersilie sind oft ein lückenhaftes Auflaufen, Kümmerwuchs oder Welke zu beobachten. Ursache können verschiedene Pilze, aber auch der Petersilienrüsselkäfer oder die Möhrenfliege sein. Befallene Pflanzen sind sofort zu entfernen und zu vernichten. Außerdem sollte man nicht zu dicht säen. Sehr wichtig ist ein jährlicher Flächenwechsel. Da neben Petersilie auch Dill, Sellerie, Möhre und Salat von diesen Schaderregern befallen werden können, sind diese Kulturen in den Flächenwechsel mit einzubeziehen. Durch Pflanzung getopfter Jungpflanzen wird der Befall der Sämlinge umgangen. Gegen die tierischen Schädlinge können auch Kulturschutznetze eingesetzt werden. (lu)