Neben Sanitäracryl und Stahl-Email findet man vermehrt auch Modelle aus Mineralguss, die sich mit geschmeidigen, filigranen Formen besonders als Blickfang mitten im Raum anbieten.
Foto: VDS/burgbad
Wannen für jeden Raum
Bad zu nehmen in der heimischen Wellness-Oase ist erholsam und entspannend. Badausstatter bieten Möglichkeiten, damit man das Abtauchen vom Alltag genießen kann.
Bonn. Baden heute ist ein aufregendes Unterfangen, das immer wieder neu definiert wird. Mal ganz geradlinig, dann wieder in schmeichelndem Oval, hier mit weichem Nackenkissen, dort gut gepolstert abgedeckt, gerne auch frei stehend, häufig jedoch platzsparend im Eck: Wer eine neue Badewanne sucht, der ist stets ein Gewinner. Die Programmvielfalt der Markenhersteller bietet für jeden Raumzuschnitt eine Lösung, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Die VDS ist der Dachverband der deutschen Unternehmen im Bereich Bad und Sanitär mit zehn Mitgliedsverbänden aus Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk.
Frei stehende Modelle, so der Bonner Dachverband, machen sich gut als Blickfang, benötigen allerdings viel Platz. Je mehr Fläche zur Verfügung stehe, desto besser; wenigstens zwölf Quadratmeter sollte der Raum schon haben, damit sich auch wirklich das Beste aus dem neuen Traumstück herauslocken lasse. Die in den Boden eingelassene Variante brauche dagegen rund 50 Zentimeter Raum nach unten und biete sich deshalb fast ausschließlich für den Einbau im Erdgeschoss an. Dafür wirke das Bad aber gleich viel großzügiger.
Bei knapp bemessenem Platz gehöre die Badewanne am besten in die Ecke. Neben dem Rechteck sind laut VDS Typen in Trapezform sehr gefragt: Während sie am Fußende mit Zentimetern geizen, bescheren sie an der breiten Kopfseite weiterhin erholsame Badefreuden. Wenn es der Grundriss erlaubt: Modelle mit Überbreite sorgen dafür, dass man in der eigenen Schaumburg sogar zu zweit selig nebeneinander dem Alltag trotzen kann. Separate Kissen mit Magnet- oder Bügelbefestigung machen aus dem Vollbad einen wahren Genussbringer.
Bei der Planung und Gestaltung eines Bades rät die VDS, folgende Aspekte zu beachten: Vor dem Kauf einer Wanne sollte man möglichst Probe liegen. In zu großen Badewannen rutscht man hin und her. In zu kleinen Modellen lässt es sich nicht ausstrecken, so die Erfahrung der Fachleute.
Extras wie Griffe oder fein gepolsterte Abdeckungen sind eine Preisfrage. Auf Sicht bringen sie jedoch zahlreiche Vorteile wie sicheres Ein- und Aussteigen und zusätzliche wohnliche Relax- und Ablagemöglichkeiten. Gut überlegt sein sollte auch die Frage nach dem Material. Sanitäracryl gilt als hautsympathisch und lässt sich besonders körpergerecht gestalten. Stahl-Email ist überaus stabil, pflegeleicht und zu 100 Prozent recycelbar. Mineralguss überzeugt mit sehr engen Radien und geschmeidigen, filigranen Formen. (pl)