Wasser vertreibt Läuse

Tipps zum Pflanzenschutz im Haus- und Kleingarten

Chemnitz. An vielen Kulturen ist ein starkes Auftreten von Blattläusen zu beobachten, informiert das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Merkmale des Befalls sind deformierte, gerollte oder gekräuselte Blätter und gekrümmte Triebspitzen. Meist saugen an der Blattunterseite schwarze, grüne oder braune Läuse. Bei Rosen findet man sie oft auch an Blütenknospen. Begleiterscheinungen sind oft Honigtau-Absonderungen. Bei beginnender Koloniebildung kann man die Läuse zum Beispiel mit einem scharfen Wasserstrahl entfernen. Da bereits viele Nützlinge aktiv sind, sollte eine chemische Bekämpfung nur bei sehr starkem Befall in Erwägung gezogen werden. Dazu sind unbedingt für Bienen ungefährliche Mittel wie Neudosan Neu Blattlausfrei, Schädlingsfrei Naturen, Schädlingsfrei Hortex oder Spruzit Neu zu wählen.

Eingeschnürte Wurzelkörper von Rettich und Radieschen, die unterhalb der Einschnürung schwarz verfärbt sind, deuten auf Rettichschwärze hin. Später kann die gesamte Knolle schwarz werden. Der pilzliche Erreger dringt über die Seitenwurzeln oder Verletzungen ein. Befallene Pflanzen sind zu entfernen und zu vernichten. Außerdem ist auf eine ausgeglichene Wasser- und Nährstoffversorgung zu achten. Mindestens drei Jahre sollten auf der befallenen Fläche keine Kreuzblütler wachsen.

 
erschienen am 15.06.2012
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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