Barak Obama hat seine Vision, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden, realisiert.
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Damit die Vision Realität wird
"Yes, I can!" Diese Parole führte Barrack Obama ins Präsidenten-Amt - Doch den meisten Menschen fehlt so viel Selbstvertrauen
Chemnitz. Nur wenige Ereignisse verdeutlichen so eindrucksvoll wie die letzte US-Präsidenten-Wahl, welch magische Kraft Personen ausstrahlen, die ein klares Ziel vor Augen haben und felsenfest überzeugt sind. Mit "Yes, we can" (wir können das Ziel erreichen) mobilisierte der damalige demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama erstmals am 8. Januar 2008 bei der Vorwahl im Bundesstaat New Hampshire die Menschen. Es wurde der Wahlslogan des späteren Präsidenten, der von seinem Sieg und seinen Fähigkeiten überzeugt war.
Wie Trainerin Sabine Prohaska aus ihrer Praxis weiß, fehlt solch ein Selbstvertrauen jedoch vielen Menschen. Dabei bräuchten sie es. Denn ohne Selbstvertrauen können sie weder einen Lebensplan für sich entwerfen, noch haben sie die Energie, diesen zu realisieren. Stattdessen zweifeln sie stets: "Soll ich oder soll ich nicht?" Oder: "Kann ich das oder kann ich das nicht?". Das führt zu einem Leben in Unzufriedenheit.
Dabei trägt jeder eine mentale Kraft in sich. Sie muss nur geweckt und damit die Energie zum Berge versetzen mobilisiert werden. So lassen sich Ziele erreichen, die als unerreichbar galten.
Wer diese mentale Kraft richtig aus- nutzen möchte, der muss zunächst sein Ziel sehr genau kennen und sich selbst einige Fragen beantworten: Was will ich erreichen? Welche Vision habe ich von meinem künftigen Leben? Denn nur dann lässt sich durch Konzentration die Energie in die richtige Richtung lenken. Oder anders formuliert: Nur wenn eine Vision vom künftigen Leben existiert, kann sie auch realisiert werden. Viele Menschen sind bereits an ihren eigenen Vorgaben gescheitert. Wer keine Lebensvision hat, fasst zwar immer wieder Beschlüsse wie "Ich möchte beruflich voran kommen" oder "... gesünder leben". Doch kurze Zeit später sind die Vorsätze vergessen. Das zeigt sich jedes Jahr zu Silvester. Kaum ist das neue Jahr einige Tage alt, sind die Vorsätze schon vergessen. Denn sie wurden nur spontan, aus der Situation heraus gefasst. Sie sind nicht in einer Lebensvision verankert. Diese Rückschläge sind für den Einzelnen immer wieder schmerzhaft.
Deshalb ist der erste Schritt für neue Lebenswege eine Lebensvision. Darüber zwischen Tür und Angel oder zwei Terminen nachzudenken, das geht nicht. Denn über die Frage "Was gefällt mir gut und was weniger gut in meinem Leben?" intensiv nachzudenken und die Antworten aufzuschreiben, das lohnt sich.