Prof. Arnold van Zyl, Rektor der TU ChemnitzFoto: Ronny Rozum
Mehr als 300 Partner für den erfolgreichen Berufseinstieg
Über den Career Service finden Studenten Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern
Chemnitz. Nach zweieinhalb Jahren Arbeit an der Schnittstelle zwischen Studium und Berufswelt hat der Career Service der Technischen Universität Chemnitz die Marke von 300 Partnerunternehmen überschritten. So finden Studierende schnell Kontakt zu Arbeitgebern aller Branchen - vom Chemnitzer Mittelständler über Weltmarktführer aus dem Erzgebirge bis zum internationalen Großkonzern.
"Unser Schwerpunkt liegt auf den Unternehmen der Region Chemnitz, Erzgebirge und Südwestsachsen", sagt Dr. Christian Genz, Projektgeschäftsführer des Career Service. "Auf unserer Homepage können die Studierenden mit einem Branchenfilter geeignete Arbeitgeber suchen. Vertreter des Maschinen- und Anlagenbaus, der Informations- und Kommunikationstechnologie und der Kultur- und Kreativwirtschaft sind hier am häufigsten gelistet. Angesichts der 30 Branchenkategorien sollten für alle TU-Absolventen potenzielle Arbeitgeber im Netzwerk vorhanden sein", so Genz.
Impulse für die Recherche
Die Mitarbeiter des Career Service stellen auch den Kontakt zu ausgewählten Unternehmen her. "Wenn Studierende auf der Suche nach einem Praktikum oder Job zu uns kommen, zeigen wir Möglichkeiten auf und geben Impulse für die Recherche. Haben sich die Bewerber dann für ein oder mehrere Unternehmen entschieden, checken wir die Bewerbungsunterlagen und leiten sie direkt an die Unternehmen weiter", sagt Marc Stoll vom Career Service. Diese Vorgehensweise hat für beide Seiten viele Vorteile: Die Studierenden profitieren gerade bei Initiativbewerbungen vom guten Ruf dieser Serviceeinrichtung der TU Chemnitz. Und die Unternehmen erhalten passgenaue, hochwertige Bewerbungen.
Beispiel für eine gelungene Kooperation ist die Dr. Clauß Bild- und Datentechnik GmbH aus dem erzgebirgischen Zwönitz. "Durch unsere Partnerschaft mit dem Career Service konnten wir bereits zwei Absolventen der TU Chemnitz als Mitarbeiter gewinnen", freut sich Firmeninhaber Ulrich Clauß.
"Gerade als abseits der Metropolen gelegener Geräteentwickler und -hersteller sind wir dankbar für die Präsenz, die uns der Career Service am Uni-Campus ermöglicht." Auch Chemnitzer Unternehmen sind im Netzwerk vertreten und als Praktikageber gefragt. Dazu gehören beispielsweise Starrag Heckert, 3D-Micromac, Niles-Simmons, imk automotive und Kato Consulting.
Insgesamt fanden bisher durch den Career Service mindestens 150 Studierende aller Fakultäten nachweisbar einen Job, ein Praktikum oder eine Abschlussarbeit. Die Dunkelziffer dürfte bei täglich 2000 Besuchern der Job- und Praktikabörse im Internet sehr viel höher liegen.
Neu ist internationaler Service
Prof. Arnold van Zyl, Rektor der TU Chemnitz, freut sich über die Erfolge des Career Service. Die Universität habe die Erhöhung des Erfolges der Studierenden als einen programmatischen Schwerpunkt der Arbeit fixiert. Der Career Service leiste mit seinen mittlerweile 308 Partnerunternehmen sowie den umfangreichen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten einen wichtigen Beitrag. "Denn letztlich wird der Studienerfolg gerade durch den geglückten Berufseinstieg messbar", sagte van Zyl. Im Sinne der weiteren Internationalisierung wirke auch das kürzlich gestartete Projekt `Transnational Career Service', mit dem die Berufseinstiegsoptionen der Absolventen grenzübergreifend verbessert werden.