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Schecks für Bildung werden rege genutzt
Sächsische Aufbaubank bewilligt 2011 mehr als 3000 Maßnahmen
Chemnitz. Sächsische Arbeitnehmer nutzen rege den Weiterbildungsscheck. "Das Programm ist unglaublich gut angelaufen", sagte Beate Bartsch von der Sächsischen Aufbaubank (SAB), die die Bewilligungsbescheide im Freistaat erteilt. Allein im vergangenen Jahr seien es weit mehr als 3000 Bescheide gewesen. Das Ende 2010 aufgelegte Förderprogramm habe von Anfang an sehr guten Zuspruch. Allein in den ersten anderthalb Monaten wurden mehr als 200 Maßnahmen gebilligt.
Mit den Weitebildungsschecks werden berufsbegleitende Qualifizierungen für bessere berufliche Chancen in der aktuellen oder künftigen Tätigkeit bezuschusst. Ausgeschlossen sind freizeitorientierte Maßnahmen sowie betriebsbedingte Weiterbildungen. Bei einem monatlichen Gesamtbruttoeinkommen von maximal 2500 Euro werden 80 Prozent der Kosten bezuschusst. Die Weiterbildung muss dabei mindestens 650 Euro kosten. Bei einem Monatseinkommen von maximal 4100 Euro gibt es 60 Prozent der Kosten zurück. Voraussetzung hierfür ist, dass die Maßnahme mindestens 1000 Euro kostet. Außerdem sind nur Arbeitnehmer antragsberechtigt, die älter als 50 Jahre alt sind oder in Teilzeit, in einem befristeten Arbeitsverhältnis oder als Leiharbeiter tätig sind oder auch mit der Weiterbildung den ersten akademischen Grad anstreben. Bei einer Sonderberatung können sich Interessenten informieren. Sie findet am 21. Februar in der Zeit von 12 bis 18 Uhr im SAB-Kundencenter in Chemnitz statt. Terminvereinbarungen unter 0351-49104950 oder 0371-495995 erforderlich.