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Buchtipp: "Spaniens schönste Gärten"
Geschichtliche und kulturelle Einflüsse führen zu regionalen Unterschieden
München (dapd). Neben Tapas, Stierkämpfen und tollen Küsten hat Spanien noch mehr zu bieten: schöne Gärten. Der spanische Gartengestalter Eduardo Mencos und die schwedische Designerin Anneli Bojstad zeigen mit ihrem Bildband "Spaniens schönste Gärten" die Vielfalt der Gartenstile von der Atlantikküste über den Mittelmeerraum und Zentralspanien bis Andalusien und regen dazu an, die paradiesischen Parkanlagen einmal persönlich zu bereisen.
Spaniens Gärten haben eine lange Geschichte, in der die Gartenlandschaft vielen verschiedenen Einflüssen unterworfen war. Daher unterscheiden sich die Gärten von Region zu Region. Zu den Grundelementen des traditionellen spanischen Gartens gehören den Autoren zufolge bis heute Fontänen, farbige Fliesen und Topfblumen.
Im Jardin de Joaquin Sorolla in Madrid werden diese Elemente miteinander vereint. Der impressionistische Maler Joaquin Sorolla habe eine Vorliebe für die Architektur und die Gärten Andalusiens gehabt. Sein Madrider Anwesen, das heute öffentlich zugänglich ist, soll er nach dem Vorbild der Gärten Real Alcázar in Sevilla und Generalife in Granada gestaltet haben. Bodenfliesen, Fliesenbänke, Myrtensträucher und Wasserkanäle sowie -becken zeugen davon. Ergänzt wird der Garten durch klassische Gestaltungselemente wie Statuen, Säulen, Lorbeerbüsche und Buchshecken.
Das Autorenteam hat außerdem eine Liste mit Adressen und Kontaktdaten der im Buch vorgestellten Gärten für Besucher zusammengestellt.
Eduardo Mencos, Anneli Bojstad: "Spaniens schönste Gärten", blv, 2011, 39,95 Euro, ISBN: 978-3835408739
dapd
