Beim Aufstellen eines Aquariums sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, falls es einmal zu Bruch gehen sollte.
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Der richtige Platz für große Aquarien
Auch an Versicherungsschutz und Statik des Wohngebäudes denken
Hamburg. Fische sind des Vermieters Lieblingstiere - könnte man meinen. Sie quieken nicht, verlieren kein Fell und zerkratzen keine Türen. Geht allerdings ihr Zuhause zu Bruch, kann das gravierende Folgen haben. Wer sich ein Aquarium anschafft, sollte sich daher versichern und Vorsichtsmaßnahmen für den Fall der Fälle treffen. Das Immobilienportal Immonet gibt Tipps, worauf man achten sollte.
Bricht das Glas des Aquariums, kann das Wasser erhebliche Schäden anrichten. Neben dem eigenen Hausrat wird unter Umständen die Wohnung des Nachbarn in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Aquarium-Pumpe kann trockenlaufen und im schlimmsten Fall einen Brand auslösen. Zudem beläuft sich die Summe für den Verlust der Zierfische und Pflanzen schnell auf einige Hundert Euro.
Um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, sollten Aquarienbesitzer eine Haftpflichtversicherung abschließen. Sie deckt Schäden an Decken, Wänden oder der Einrichtung des Nachbarn ab. Eine Hausratversicherung ist ebenfalls ratsam. Mit ihr wird das eigene Hab und Gut versichert. Wer elektronische Geräte wie Computer oder Steuerungen für die Wassertemperatur des Aquariums benutzt, sollte darauf achten, dass Überspannungsschäden in der Police inbegriffen sind. Kommt es zum Blitzeinschlag, bei dem die elektronischen Geräte ausfallen, kann das drastische Auswirkungen auf die Fische haben. Diese Versicherung lohnt sich allerdings nur, wenn man viel Geld in Tiere und Pflanzen investiert hat. Eine Glasbruchversicherung kommt nur für Schäden an Fenster- oder Türglas auf. Wer sein Aquarium mitversichern möchte, muss dies zusätzlich vermerken lassen. Wasserschäden am Haus deckt eine Gebäudeversicherung ab. Sie richtet sich an Eigenheimbesitzer. Schafft man sich ein Aquarium erst nach dem Versicherungsabschluss an, sollte der Versicherer davon in Kenntnis gesetzt werden, um die Versicherungssumme anzupassen.
Wer den Kauf eines großen Aquariums plant, sollte sich mit der Deckentraglast seiner Wohnung oder seines Hauses beschäftigen. In der Regel müssen sich Bewohner von Neubauten wenig Sorgen machen. Hier halten Zimmerdecken das Gewicht von etwa 150 Kilogramm pro Quadratmeter aus. Schwierig wird der Aufbau von Aquarien eher in Altbauwohnungen mit Holzfußboden. Hier empfiehlt es sich, Erkundigungen über die Tragfestigkeit der Böden einzuholen. Allgemein gilt: Das Aquarium sollte möglichst am Zimmerrand stehen und nicht in der Mitte eines Raums. So verteilt sich das Gewicht besser auf die stützenden Wände. Bei einer Aquariengröße ab 250 Litern sollte man sich unbedingt erkundigen, wie tragfähig die Decken sind. (lu)