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Kennzeichnung von Hund und Katze ist Pflicht

Im Ausland gelten unterschiedliche Einreisebestimmungen für Haustiere - Impfungen sind oft schon lange im Voraus erforderlich

erschienen am 11.05.2012

Chemnitz. Wer mit seinem Haustier verreisen möchte, muss eine Reihe von Vorschriften beachten. Denn innerhalb und außerhalb der Europäischen Union gibt es unterschiedliche Einreisebestimmungen für Tiere. Der ADAC empfiehlt Reisenden, sich rechtzeitig darüber zu informieren und vor der Abreise an die obligatorischen Impfungen beim Tierarzt zu denken.

Innerhalb der EU müssen mitreisende Vierbeiner eindeutig gekennzeichnet sein. Dazu ist seit dem 3. Juli 2011 ein Mikrochip (Transponder) Pflicht. Bei Tieren, die vorher gekennzeichnet wurden, wird auch die noch gut lesbare Tätowierung anerkannt. Das Chippen allein reicht allerdings nicht, damit das Tier im Verlustfall schnell wieder zurück in seine Familie kommen kann. Deshalb fordern Tierschützer und Tierärzte eine generelle Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht der Vierbeiner. Möglich ist das Registrieren zum Beispiel beim Deutschen Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes über die Internetseite www.registrier-dein-tier.de. Bei diesem kostenlosen Service handelt es sich um das älteste Angebot seiner Art in Deutschland. Telefonisch ist das Register unter 0228 6049635 rund um die Uhr für Nachfragen erreichbar. Die Tierschutzorganisation Tasso betreibt Europas größtes Haustierzentralregister. Die Registrierung des Tieres über die Internetseite www.tasso.net und alle anderen Leistungen sind kostenlos. Unter Telefon 06190 937300 werden 24 Stunden täglich Nachfragen zu entlaufenen Tieren entgegen genommen.

Laut dem ADAC sind für das Verreisen mit Tier innerhalb der EU ebenfalls ein EU-Heimtierausweis und eine Tollwut-Schutzimpfung vorgeschrieben. In Finnland, Großbritannien, Irland und Malta ist zusätzlich eine Behandlung gegen Bandwürmer erforderlich. Durch diese Maßnahmen soll verhindert werden, dass die Tiere Krankheiten einschleppen oder verbreiten.

Der EU-Heimtierausweis wird vom Tierarzt ausgestellt. Neben Angaben zum Tier und seinem Besitzer ist darin der tierärztliche Nachweis über die gültige Tollwut-Impfung enthalten. Für deutsche Haustiere bedeutet dies, dass die Erstimpfung mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt durchgeführt worden sein muss. Bei regelmäßigen Nachimpfungen entfällt diese Frist.

Bei der Einreise in Nicht-EU-Länder gelten länderspezifische Besonderheiten, die vor der Abreise zu erfragen sind. Bei der Wiedereinreise aus Ländern mit EU-gleichgestelltem Tollwutstatus wie Norwegen, Schweiz, Liechtenstein, Kroatien, USA und Kanada gelten die gleichen Bestimmungen wie innerhalb der EU. Wer aus Ländern ohne gleichgestellten Tollwutstatus wieder in die EU einreisen möchte, muss noch vor der Abreise in Deutschland einen Tollwut-Antikörpertest bei seinem Tier durchführen lassen. Dieser darf frühestens 30 Tage nach der Impfung stattfinden. Das gilt für Länder wie Türkei, Ägypten, Marokko oder Tunesien.

 
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