Friedrich nach ihrem Comeback

Foto: RADEK MICA (AFP)

Ariane Friedrich: Heimspiel gegen die Weltelite

In ihrem zweiten Saison-Wettkampf trifft Ariane Friedrich nach dem bescheidenen Comeback am Samstag im deutschen "Heimspiel" auf die geballte Weltelite. "Dieses Feld hat das Niveau eines olympischen Finals", sagt ihr Trainer und Manager Günter Eisinger vor dem Hochsprung-Meeting in Arnstadt/Thüringen.

Im Starterfeld stehen Russlands Weltmeisterin Anna Tschitscherowa, US-Meisterin Chaunte Howard-Lowe, Belgiens Olympiasiegerin Tia Hellebaut, die Italienerin Antonietta Di Martina, die Russinnen Irina Gordejewa und Swetlana Schkolina sowie die Schwedin Emma Green, allesamt 2-m-Springerinnen.

Ariane Friedrich, 13 Monate nach dem Achillessehnenriss körperlich topfit, war eine Woche zuvor in Tschechien nicht über 1,84 m hinausgekommen. "So was Ähnliches kann nochmal passieren. Sie muss einfach wieder das Gefühl für das Springen bekommen", sagt Eisinger, dessen Athletin selbst tief enttäuscht von der Auftakt-Höhe war.

Bei den Männern stehen der Russe Ian Uschkow und Weltmeister Jesse Williams (USA) an der Spitze des Feldes. An der Bestleistung gemessen ist der Dresdener Raul Spank (2,33 m) nur dieNummer sechs in dem starken Feld.

 
erschienen am 03.02.2012
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