Tony Parker bangt weiter um Olympia

Foto: (pixathlon)

Disco-Streit kostet Tony Parker fast Augenlicht

Augenlicht gerettet, Olympia weiter in Gefahr: Der französische Basketball-Star Tony Parker hat bei seiner in einem New Yorker Nachtklub erlittenen Verletzung Glück im Unglück gehabt. "In einer Operation hat man mir eine Scherbe entfernt, die zu 99 Prozent in das Auge eingedrungen war", teilte der ehemalige NBA-Champion der San Antonio Spurs auf seiner Homepage mit: "Ich hatte wirklich große Angst."

Zwar hat Parker das Schlimmste überstanden, seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August) steht aber weiter auf der Kippe. Parker bleibt vorerst im Trainingslager der "Équipe Tricolore", ehe er am 5. Juli zu einem Spezialisten in die USA zurückreist. Dieser wird dann entscheiden, ob eine Teilnahme an den Spielen möglich ist. Am 29. Juli starten die Franzosen gegen Top-Favorit USA in das olympische Basketball-Turnier.

Parker, der zunächst sogar unter Halluzinationen gelitten haben soll und sein Hotelzimmer wegen der hohen Infektionsgefahr acht Tage nicht verlassen durfte, hatte sich die Verletzung bei einer Auseinandersetzung zwischen Freunden von Sänger Chris Brown und dem Rapper Drake zugezogen. Anschließend hatte der 30-Jährige den mittlerweile geschlossenen Klub auf 20 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt.

 
erschienen am 28.06.2012
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