Mit der Leistung zufrieden: Giovanni GuidettiFoto: TOSHIFUMI KITAMURA (AFP)
Volleyballerinnen verpassen Finalrunde
Die deutschen Volleyballerinnen haben vergeblich auf Schützenhilfe gewartet und die Finalrunde des Grand Prix verpasst. Trotz ihrer perfekten Bilanz bei der dritten und letzten Station im japanischen Osaka reichte es für die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti am Ende im Gesamtklassement nur zum siebten Platz. Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) hatte mindestens Sechster werden müssen, um ein Ticket für die Endrunde im chinesischen Ningbo (27. Juni bis 1. Juli) zu lösen.
Guidetti war zwar enttäuscht, mit der Leistung seiner Schützlinge aber sehr zufrieden. "Mein Team hat das heute souverän gemacht und völlig verdient gewonnen. Insgesamt haben wir einen sehr guten Grand Prix gespielt. Sollten wir das Finale dennoch nicht erreichen, kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen", hatte der Italiener nach dem 3:1 (24:26, 25:17, 25:18, 25:15)-Sieg gegen die bereits qualifizierte Türkei gesagt.
Anschließend musste der Vize-Europameister darauf hoffen, dass Brasilien gegen China verliert. Doch die Südamerikanerinnen ließen sich die Chance nicht nehmen, gewannen 3:0 und zogen in der Tabelle mit 19 Punkten an Deutschland (18) vorbei.
Das DVV-Team hatte sich in Osaka vor dem klaren Erfolg über die Türkei auch gegen Gastgeber Japan (3:1) und Südkorea (3:0) durchgesetzt. Sechs Siege und drei Niederlagen im gesamten Verlauf des Grand Prix waren aber nicht genug.
Die besten Sechs der Tabelle haben sich für die Finalrunde qualifiziert. Neben Gastgeber China sind die USA, die Türkei, Thailand, Kuba und Brasilien dabei.