Markus Babbel will etwas Neues ausprobieren

Foto: JOHN MACDOUGALL (AFP)

Babbel: Zwei Jahre Hertha sind wie sechs woanders

Gut einen Monat nach seinem Rauswurf bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat Ex-Trainer Markus Babbel sein Schweigen gebrochen und seine Gründe für den Bruch genannt. "Der Abstand zur Familie in München war nicht einfach, aber nicht entscheidend. Der Grund ist einfach: Ich wollte etwas Neues. Zwei Jahre bei Hertha sind wie sechs, sieben Jahre woanders", sagte der 39-Jährige bei Sky90.

Zum Ende der Rückrunde war der Streit eskaliert. Hertha wusste nach eigenen Angaben lange nicht, dass Babbel seinen Vertrag nicht verlängern wollte. Babbel indes behauptete, den Klub frühzeitig unterrichtet zu haben. Der Verein habe ihm verboten, die Öffentlichkeit davon zu unterrichten. Babbel: "Ich habe lange rumgeeiert, musste mich als Angestellter des Vereins so verhalten. Aber so etwas werde ich nie wieder tun."

Zur Kritik, dass er in Berlin nie richtig sesshaft wurde, sagte Babbel. "Dass ich im Hotel wohnte, war ein Luxus, den ich mir gönnte. Herrlich bequem, ich musste mich um nichts kümmern. Berlin ist eine anstrengende Stadt." Generell sei die Trennung von der Hertha "keine angenehme Geschichte" gewesen, dennoch drücke er "Mannschaft und Fans die Daumen, dass sie drinbleiben". Er selbst habe noch keinen neuen Verein: "Bayern, Schalke - alles Quatsch. Mal sehen, was passiert."

 
erschienen am 23.01.2012
© Copyright SID Sport-Informations-Dienst GmbH & Co. KG
 
Kommentare
0
(Anmeldung erforderlich)

 
 
 
Artikel weiter empfehlen
per E-Mail per Bookmark
 
Facebook Teilen   Twittern  
 
 
Shop-Tipp

Der Augenjäger

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge...
 
Shop-Tipp

Wiener Bonbons

Wiener Salonmusik von Strauss, Lanner u. a. CD 1 1. Chineser-Galopp, for orchestra, Op. 20 2. Kettenbrücke-Walzer (I), for orchestra, Op. 4 3....
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Webtipps