DOSB-Präsident Thomas BachFoto: FABRICE COFFRINI (AFP)
Bach: Auszeichnungen für deutsche Hochschulen
Ein Berliner Verbund von acht Hochschulen, an denen vier deutsche Sportstars studieren, erhielt am Mittwoch vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) das Prädikat "Hochschule des Spitzensports". "Die acht angeschlossenen Hochschulen fördern in vorbildlicher Art und Weise die duale Karriere von Sportlerinnen und Sportlern. Sie ermöglichen den Athleten eine enge Abstimmung zwischen den Anforderungen des Hochleistungssports und des Studiums und tragen so dazu bei, dass Deutschland in der Weltspitze mithalten kann", sagte DOSB-Präsident Thomas Bach.
Die zum vierten Mal verliehene Auszeichnung dürfen die Beuth Hochschule für Technik und Wirtschaft, die Hochschule für Gesundheit und Sport, die Hochschule für Wirtschaft und Recht, die Hochschule für Technik und Wirtschaft, die Charité, die Humboldt-Universität, die Technische Universität und die Freie Universität ein Jahr lang führen. An diesen Instituten studieren u.a. Britta Steffen, Doppel-Olympiasiegerin im Schwimmen, Katrin Mattscherodt, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, Lena Schöneborn, Olympiasiegerin im Modernen Fünfkampf, und Jenny Wolf, Olympiazweite im Eisschnelllauf.
"Die duale Karriere eines Sportlers, die Vereinbarkeit von Spitzensport, Schule, Ausbildung und Beruf, ist eine zentrale Grundlage für Erfolge im Hochleistungssport", begründet Bach das Engagement des DOSB in diesem Bereich. DOSB, Kultusministerkonferenz (KMK), Sportministerkonferenz (SMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vereinbarten 2008 in einer gemeinsamen Erklärung den Aufbau und die Weiterentwicklung von Infra- und Förderstrukturen im Spitzensport in unmittelbarer Nähe der Studienorte. Daraus resultierte dann die Einführung des DOSB-Prädikats "Hochschule des Spitzensports".