Eine der Dopingsünderinnen: Ashwini Akkunji

Foto: PETER PARKS (AFP)

CAS erhöht Sperre für indische Leichtathletinnen

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Dopingsperre für sechs indische Leichtathletinnen von einem auf zwei Jahre erhöht. Die Richter kamen damit einer Forderung des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF nach einer härteren Strafe nach. Unter den Dopingsündern ist auch Ashwini Akkunji, die bei den Asien Spielen 2010 im chinesischen Guangzhou Gold mit der 4x400-m-Staffel und über 400 m Hürden gewonnen hatte.

Die Läuferinnen wurden vergangenen Sommer positiv auf Anabolika getestet, hatten ihre Unschuld beteuert und verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel verantwortlich gemacht. Die Welt-Antidopingagentur WADA sah keine Anzeichen für absichtliches Doping und sprach damals eine verkürzte Sperre aus. Im Regelfall ist für ein erstes Dopingvergehen eine Sperre von zwei Jahren vorgesehen. Im Zuge der Affäre wurde bereits im Sommer der ukrainische Trainer der Athletinnen, Juri Ogorodnik, entlassen. Er war als Schuldiger für die positiven Proben ausgemacht worden.

 
erschienen am 19.07.2012
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