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Josef Hesse, der die zweite Saison für das CAC-Team startet, bewegt sich bereits jetzt in den Regionen seiner Bestleistungen.

Foto: Kristin Schmidt Bild 1 / 2

Chemnitzer Sextett stellt Saisonrekord auf

In der Gewichtheber-Bundesliga erhielt sich der CAC alle Chancen auf den Einzug ins Halbfinale. Das Vogtlandteam hat Planungssicherheit.

Von Martina Martin
erschienen am 06.02.2017

Chemnitz/Samswegen. Die Rollen waren von der Papierform her zwar klar verteilt, dennoch nahmen die Starter des Chemnitzer AC (CAC) den Vergleich gegen den Aufsteiger AC Potsdam keineswegs auf die leichte Schulter. Am Ende stand nicht nur ein klarer Sieg zu Buche, sondern es gelang mit 818,8 Zählern (Gäste: 500,5) sogar ein neuer Saisonrekord. Maßgeblichen Anteil hatten daran wieder die 18-jährigen Letten Ritvars Suharevs (175) und Rebeka Koha (155), die erneut überragende Vorstellungen zeigten.

"Wir wollten eine möglichst hohe Punktzahl, denn das kann am Ende mit entscheidend sein. Das ist gelungen, die Truppe hat weiter ansteigende Form nachgewiesen", resümierte Trainer Stefan Grützner zufrieden. Damit bleibt der CAC weiter ungeschlagen, ihm steht aber zum Abschluss Ende des Monats noch eine spannende Auseinandersetzung beim SSV Samswegen bevor. Der Kontrahent sendete mit 814,2 Punkten, mit denen er das Athletenteam Vogtland (ATV; 618,6) bezwang, ein beachtliches Signal.

Für dieses Duell visiert Josef Hesse persönliche Bestleistungen an. Der 22-Jährige scheiterte im Stoßen dieses Mal noch knapp. "Ich bin jetzt fünf Wochen im harten Serientraining und hoffe, dass es so weiter nach oben geht", meinte der gebürtige Meißner, der die zweite Saison zum CAC-Team gehört, einige Jahre auch in Chemnitz das Eisen bewegte. Obwohl sich der Immobilienkaufmann viermal wöchentlich nur neben seiner beruflichen Tätigkeit seinem Sport widmen kann, besitzt er für dieses Jahr ein sehr ehrgeiziges Ziel. "Ich versuche, mich für die U-23-EM zu qualifizieren", berichtete Josef Hesse, der in Heidelberg seine Ausbildung absolvierte und dort eine WG mit Kapitän Max Lang, der wiederum am Auswahlstützpunkt in Leimen trainiert, bewohnt. Sein Kumpel, der wegen Schulterproblemen noch pausierte, hofft, in Samswegen wieder aktiv dabeizusein. Am Sonnabend gab der 23-jährige Auswahlakteur, der die EM im April anpeilt, nach krankheitsbedingten Ausfällen kurzfristig sein Debüt als Sprecher, was er gleichfalls mit Bravour meisterte.

Im Team der Vogtländer (Starter der TSG Rodewisch und des AC Atlas Plauen) besitzt mit Tom Ritter ebenso ein junger Heber internationale Ambitionen. "Wenn er sich weiter so gut entwickelt, könnte Tom die Jugend-EM schaffen. Er hat mir gut gefallen", lobte Teamchef Bernd Schmiedel den 17-Jährigen Deutschen Jugendmeister, der mit Steigerungen aufwartete und sechs gültige Versuche schaffte. Positiv wirkte sich zudem aus, dass die beiden erfahrenen Stammkräfte Edgar Jerke, der erneut die meisten Zähler (122,6) beisteuerte, und Benjamin Meisel wieder zum Aufgebot gehörten. Dazu gab es mit dem 39-jährigen Robert Dolega und dessen Schützling Marcin Izdebski, den er als Trainer betreut, dieses Mal wieder Verstärkung aus Polen. "Insgesamt ein ansprechendes Mannschaftsergebnis, viel mehr war gegen diesen für uns übermächtigen Gegner nicht drin", meinte Schmiedel. Die Vogtländer behaupten Mittelfeldrang fünf und haben damit auch in der nächsten Saison ihren Platz in der höchsten Klasse sicher.

 
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