In Mugello auf dem Podium: Sandro CorteseFoto: GIUSEPPE CACACE (AFP)
Cortese in Mugello Dritter
Motorrad-Pilot Sandro Cortese hat eine Woche nach seinem Triumph am Sachsenring einen weiteren Sieg knapp verpasst. Beim Großen Preis von Italien in Mugello wurde der 22-Jährige in der Moto3 Dritter, behauptete aber seine Führung im WM-Klassement. In seiner zweiten Heimat kam Cortese hinter dem siegreichen Spanier Maverick Viñales und Lokalmatador Romano Fenati ins Ziel. Cortese, der am vergangenen Wochenende beim Heimrennen für den ersten deutschen Sieg seit 1971 gesorgt hatte, liegt nach dem neunten Lauf mit 164 Punkten weiter klar vor seinem ärgsten Verfolger Viñales (155).
"Das Rennen war extrem gut. Ich habe in der letzten Runde angegriffen. Ziemlich schade, dass es nicht gereicht hat", sagte Cortese.
Der Berkheimer, Sohn eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter, war hinter Viñales vom zweiten Startplatz ins Rennen gegangen und mit dabei, als sich an der Spitze eine siebenköpfige Gruppe bildete. Sechs Runden vor dem Ende setzte sich der KTM-Pilot mit Viñales und Fenati ab, die Entscheidung fiel aber erst auf der Zielgeraden. Cortese musste sich seinen beiden Kontrahenten knapp geschlagen geben.
Als zweitbester Deutscher kam Toni Finsterbusch (MZ/Krostitz) auf den 18. Platz und fuhr knapp an den Punkterängen vorbei. Jonas Folger aus Schwindegg (Ioda) schied wegen technischer Probleme erneut früh aus. Marcel Schrötter (Vilgertshofen) war nach seiner Entlassung durch den indischen Rennstall Mahindra Racing nicht am Start.