Viktoria Rebensburg fehlt in BulgarienFoto: FABRICE COFFRINI (AFP)
DSV ohne Rebensburg nach Bansko
Mit Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch, aber ohne Viktoria Rebensburg starten die Frauen des Deutschen Skiverbandes (DSV) am Wochenende bei den alpinen Weltcuprennen im bulgarischen Bansko. Neben der Partenkirchnerin Höfl-Riesch, die zuletzt die Abfahrt in Sotschi gewann und am Dienstag beim Parallel-Slalom in Moskau Rang vier belegt hatte, wird Veronique Hronek (Unterwössen) die Abfahrt am Samstag (11 Uhr) und den Super-G am Sonntag (12 Uhr) in Angriff nehmen.
"Maria will den Schwung mitnehmen, um in Bansko wieder ganz vorne dabei zu sein", sagte Damen-Bundestrainer Tom Stauffer. Riesenslalom-Olympiasiegerin Rebensburg aus Kreuth konzentriert sich indes ganz auf die Heimrennen in Ofterschwang (2. bis 4. März) in einer Woche und zieht den Wettkämpfen intensives Training vor. Rebensburg möchte sich in Ofterschwang die Chance auf den Gewinn des Riesenslalom-Weltcups erhalten.
Die deutschen Männer sind derweil in der Schweiz in Crans Montana im Einsatz. Dort wird am Freitag (11.30 Uhr) der in Kitzbühel ausgefallene Super-G nachgeholt, bevor am Samstag (11.30 Uhr) ein weiterer Super-G ausgetragen wird. Die Speed-Spezialisten Stephan Keppler (Ebingen) und Tobias Stechert (Oberstdorf) hoffen, trotz anhaltender Knieprobleme dabei zu sein. "Dieses Wochenende ist für mich sehr wichtig, und ich möchte deshalb unter allen Umständen starten", sagte Keppler.
Am Sonntag findet im WM-Ort von 1987 ein Riesenslalom (10 Uhr und 13 Uhr) statt. Dort wird der DSV von Felix Neureuther (Partenkirchen), der am Dienstag beim Parallel-Slalom in Moskau Zweiter wurde, Fritz Dopfer (Garmisch) und Stefan Luitz (Bolsterlang) vertreten.