IPC verschäft Kampf gegen Doping bei Paralympics

Foto: FABRICE COFFRINI (AFP)

Dopingtests bei paralympischen Gewichthebern

Drei Monate vor Beginn der Paralympics in London (29. August bis 9. September) verschärft das Internationale Paralympische Komitee (IPC) den Kampf gegen mögliche Dopingsünder. Nach einer Auswertung der Testergebnisse aus dem letzten Jahr ordnete das IPC an, dass sich alle 200 Athleten, die in London an den Gewichtheber-Wettbewerben teilnehmen, im Vorfeld einem Dopingtest unterziehen müssen.

Die strengeren Maßnahmen seien notwendig, weil man im Gewichtheben ein besonderes Maß an Dopingvergehen befürchte, erklärte der Vorsitzende des Anti-Doping-Komitees des IPC, Dr. Jose A. Pascual. Im Vergleich zu sieben positiven Befunden bei insgesamt 646 Blut- und Urinproben, die bei behinderten Sportlern aus verschiedenen Sportarten durchgeführt worden waren, gab es bei den Gewichthebern vier positive Befunde bei lediglich 95 Stichproben.

 
erschienen am 30.05.2012
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