Van Marwijk war vor kurz angebunden

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Van Marwijk: "Wir haben immer Druck"

Erst zu spät, dann kurz angebunden: Der niederländische Fußball-Nationaltrainer Bert van Marwijk wollte vor dem entscheidenden Gruppenspiel am Sonntag (20.45 Uhr/EinsFestival) im ukrainischen Charkow nicht allzu viel preisgeben. "Wir haben immer Druck. Wenn Deutschland gegen Dänemark gewinnt, müssen wir mit zwei Toren Differenz siegen. So sieht die Taktik aus", sagte der 60-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Abschlusstraining im Metalist-Stadion.

Über mögliche Änderungen in der Startelf wie die Hereinnahme der Offensivkräfte Klaas-Jan Huntelaar und Rafael van der Vaart wollte der Bondscoach nicht sprechen. "Ich habe mit den Spielern geredet, die spielen werden", sagte van Marwijk und betonte: "Wir spielen unser Spiel, dann gucken wir, was Deutschland macht." Um nach zwei Niederlagen noch ins Viertelfinale einziehen zu können, ist die Elftal auf Schützenhilfe vom DFB-Team angewiesen.

Der zuletzt heftig kritisierte Kapitän Mark van Bommel, dem gegen Portugal ein Platz auf der Bank droht, glaubt an sein Team: "Wir kämpfen um unsere letzte Chance, wir sind nicht komplett am Boden."

Van Bommel hofft auf die deutsche Mannschaft, auch wenn er zu seinem ehemaligen Bayern-Kumpel Bastian Schweinsteiger in den letzten beiden Tagen keinen Kontakt hatte. Allerdings hatte Schweinsteiger ihm bereits nach dem Aufeinandertreffen am vergangenen Mittwoch einen deutschen Sieg gegen Dänemark versprochen.

 
erschienen am 16.06.2012
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