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Spiel des Chemnitzer FC gegen Bielefeld so gut wie gesichert
Chemnitz (dpa) - Im und rund um das Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße wird vor dem Drittligaspiel des Chemnitzer FC gegen Arminia Bielefeld in diesen Tagen fieberhaft gearbeitet. «Wir haben derzeit 90 Prozent der Traversen vom Schnee beräumt, jetzt ist das Spielfeld dran, damit die Rasenheizung effizient arbeiten kann», sagte CFC-Marketingchef Sven-Uwe Kühn am Donnerstag. «Ich gehe aus heutiger Sicht davon aus, dass am Samstag unser Heimspiel planmäßig ausgetragen wird», meinte Kühn.
CFC-Fußballtrainer Gerd Schädlich freut sich auf die reizvolle Aufgabe gegen den Tabellendritten. «Schließlich hat der Traditionsclub vor nicht allzu langer Zeit noch in der Bundesliga gespielt und peilt nun den Aufstieg in die 2. Liga an», erklärte Schädlich. Dennoch ist er zuversichtlich, schließlich hat seine Elf die letzten vier Heimspiele gewonnen. «Zu Hause waren wir zuletzt präsent und spielten ordentlich nach vorn. Doch zwischen der Heimbilanz und unseren Auswärtsleistungen gibt es einen großen Unterschied», bemängelte der Coach.
Er erwartet, dass Bielefeld von der ersten Minute an Gas geben wird. «Der Gegner hat auch das Potenzial dazu», meinte Schädlich und fordert von seinem Team, von Beginn an richtig gegen zu halten. Das seine Mannschaft in dieser Woche bereits umsonst nach Darmstadt reiste, sieht der Fußball-Lehrer nicht als Belastung an. «Den erneuten Spielausfall und die damit verbundene Busreise haben wir abgehakt und versucht, planmäßig zu trainieren», erklärte Schädlich, wobei das Training witterungsbedingt teilweise in der Halle und auf dem Kunstrasen stattfand.
Bei den Chemnitzern wird definitiv Mittelfeldmotor Sascha Pfeffer wegen seiner fünften Gelben Karte fehlen. Dafür dürfte Pierre Le Beau in die Anfangself rücken. Florian Hörnig fehlt verletzungsbedingt, ob Marcel Wilke nach seinem Magen-Darm-Infekt im Kader stehen wird, entscheidet sich kurzfristig.