Beim Spiel in Saloniki kam es zu Ausschreitungen

Foto: (Firo)

Rapid-Protest gegen Geisterspiel

Der österreichische Fußball-Rekordmeister Rapid Wien hat Einspruch gegen ein Geisterspiel und weitere Sanktionen nach Ausschreitungen seiner Fans beim Europa-League-Play-off bei PAOK Saloniki eingelegt. Das teilte der Euopa-Verband UEFA am Montag mit. Der Einspruch der Wiener, die nach derzeitigem Stand ihr Europa-League-Heimspiel in der kommenden Woche (20. September) gegen Rosenborg Trondheim vor leeren Rängen bestreiten müssen, soll am Freitag (14. September) verhandelt werden.

Rapid-Hooligans hatten in Saloniki kurz vor Spielschluss Leuchtraketen in die PAOK-Blöcke gefeuert. Später lieferten sich die Österreicher gewalttätige Auseinandersetzungen mit griechischen Fans und der Polizei. Sieben Hooligans wurden festgenommen. Die UEFA-Disziplinarkommission verhängte gegen Wien über das Geisterspiel hinaus eine Geldstrafe von 75.000 Euro und setzte eine einjährige Sperre für Europacup-Wettbewerbe zur Bewährung aus.

 
erschienen am 10.09.2012
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