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Ausraster mit Konsequenzen: Mario Balotelli

Foto: (Pixathlon)

Skandalprofi Balotelli bangt um EM-Teilnahme

erschienen am 10.04.2012

Skandalnudel Mario Balotelli muss womöglich um seine Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) zittern. Der exzentrische Stürmer des englischen Erstligisten Manchester City war am Sonntag bei der 0:1-Niederlage im Ligaspiel beim FC Arsenal mit einer Gelb-Roten-Karte des Feldes verwiesen worden. Nach einer weiteren Undiszipliniertheit droht dem Italiener, der in der Partie gegen die Gunners durch zahlreiche üble Foulspiele aufgefallen war, nun sogar die Verbannung aus dem Nationalteam.

"Ich möchte mich aufrichtig dafür entschuldigen, dass ich meinen Verein und Trainer Roberto Mancini enttäuscht habe", sagte Balotelli der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.

Vonseiten des englischen Verbandes (FA) droht dem Enfant terrible derweil für seine rüde Attacke gegen Arsenals Alex Song keine Bestrafung. Da Schiedsrichter Martin Atkinson den Vorfall gesehen, aber nicht sanktioniert habe, könne man keine weiteren Maßnahmen ergreifen, teilte die FA am Dienstag mit.

Zuvor hatte Citizens-Coach Mancini seinen erst 21 Jahre alten Landsmann nach der Partie in London scharf kritisiert. Mancini kündigte an, dass Balotelli in den restlichen Saisonspielen keine Rolle mehr spielen werde und im Sommer möglicherweise sogar zum Verkauf stehe.

Auch Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli denkt anscheinend über Konsequenzen nach. Bereits im Februar hatte Prandelli bei der 0:1-Niederlage im Test-Länderspiel gegen die USA aus disziplinarischen Gründen auf Balotelli verzichtet.

 
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