Die UEFA will das Finacial Fairplay etablieren

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Financial Fairplay: UEFA benennt Kontrolleure

Der ehemalige belgische Premierminister Jean-Luc Dehaene als Chefermittler und ein deutscher Professor sollen bis 2015 im europäischen Vereinsfußball für "Financial Fairplay" sorgen. Dehaene (71) steht dem achtköpfigen Untersuchungsausschuss des neu gegründeten "Club Financial Control Body" (CFCB) der Europäischen Fußball-Union UEFA vor, dem auch Egon Franck (51) angehört. Franck ist seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensführung und -politik an der Universität Zürich und beschäftigt sich seit Jahren mit ökonomischen Fragen des Sports.

Der bis 30. Juni 2015 eingesetzte CFCB ist als Zweikammer-System aufgebaut. Neben Dehaenes Untersuchungsausschuss steht das fünfköpfige Schiedsgericht, dem der Portugiese José Narciso da Cunha Rodrigues vorstehen wird. Rodrigues (72) ist noch bis Anfang Oktober als Richter am Europäischen Gerichtshof tätig. Er soll zugleich den Gesamt-Vorsitz über den CFCB übernehmen.

Der CFCB soll dafür sorgen, dass Europas Klubs die Lizenz-Anforderungen der UEFA erfüllen und sich an die Bestimmungen des Financial Fairplay halten. Er kann Diszplinarstrafen verhängen, seine Entscheidungen sind direkt beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Laussanne anzufechten.

 
erschienen am 30.06.2012
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