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Für den Reichenbacher FC geht es um die Wurst

Fußball-Bezirksliga: Wichtiges Heimspiel gegen Hohenstein-Ernstthal II steigt morgen an der Cunsdorfer Straße

ReichenbachDie letzte Option ist gezogen: Nach der Trennung von Trainer Ulrich Forner am Mittwoch soll der sportliche Leiter Steffen Hartkopf Sorge dafür tragen, dass der Reichenbacher FC in den ausstehenden beiden Spielen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holt. Denn nach dem 3:4 in Thalheim stehen die seit 1999 ununterbrochen in der Bezirksliga spielenden Reichenbacher vor dem morgigen Heimspiel (Anstoß: 15 Uhr) gegen Hohenstein-Ernstthal II mehr denn je mit dem Rücken zur Wand.

Die Ausgangsposition ist verzwickt, denn ob der momentane zehnte Rang reicht, steht noch in den Sternen. Steigt der VFC Plauen II aus der Landesliga ab, erwischt es in der Bezirksliga die letzten fünf. "Die anderen Begegnungen können wir nicht beeinflussen, nur unsere eigenen. Sechs Punkte sind noch zu vergeben. Und die wollen und müssen wir auch holen", macht Steffen Hartkopf unmissverständlich klar.

Ausgerechnet im letzten Heimkampf erlebt die Truppe eine Spielortänderung. Weil das Wasserturmstadion morgen Schauplatz der Vogtlandspiele ist, wird die Partie gegen den VfL Hohenstein-Ernstthal II auf dem Platz an der Cunsdorfer Straße ausgetragen. Die Elf aus der Rennstadt entpuppte sich bisher als unbequemer Gegner: Vier der fünf Duelle gingen verloren. Allein das Gastspiel des VfL im Vorjahr sah den RFC als Sieger (2:1) - unter dem damaligen und jetzigen Coach Steffen Hartkopf. Ein gutes Omen?

Für die Hohenstein-Ernstthaler ist ihr einstiger komfortabler Vorsprung (elf Punkte) auf die Gefahrenzone auf fünf Punkte zusammengeschrumpft. Auswärts kann der VfL angesichts seiner mageren Ausbeute den Reichenbachern fast die Hände reichen: Erst einmal wurde gewonnen. Das war am zweiten Spieltag in Annaberg (1:0). Dazu kamen sechs Unentschieden.

Mit Robert Zurek (20 x im Landesligateam auflaufend) und Martin Einsiedel (15 x) spielten zwei RFC-Kicker schon für den VfL. Während der Erstgenannte nun ausgerechnet beim Wiedersehen seine fünfte Gelbe abbrummt, plagt sich Einsiedel mit Leistenproblemen herum. Weitere Ausfälle gibt es im Team von Steffen Hartkopf aber nicht. (klm)

 
erschienen am 10.06.2012
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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