Traut Schumacher nach wie vor viel zu: Timo GlockFoto: DIMITAR DILKOFF (AFP)
Glock hat Vettel und Schumacher auf der Rechnung
Formel-1-Pilot Timo Glock traut Rekordchampion Michael Schumacher in der am 18. März mit dem Großen Preis von Australien beginnenden Saison einiges zu. Man dürfe den siebenmaligen Weltmeister und Mercedes trotz der schwächeren vergangenen beiden Jahre "auf keinen Fall unterschätzen", sagte Glock dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: "Die muss man in diesem Jahr auf der Rechnung haben. Michael ist nach wie vor hochmotiviert."
Gleiches gelte auch für den zweimaligen Weltmeister Sebastian Vettel. Was der Heppenheimer in den letzten beiden Jahren gezeigt habe, sei "phänomenal", lobte Marussia-Pilot Glock: "Das ist an Konstanz kaum zu überbieten."
Seine eigenen Ziele fallen deutlich bescheidener aus. "Beim ersten WM-Lauf feiere ich meinen 30. Geburtstag. Es wäre schön, wenn ich dann den ersten Punkt für unser Team holen könnte", sagte Glock, der sich und sein Team weniger als zwei Monate vor dem Saisonstart voll im Soll sieht. Allerdings musste Marussia die Teilnahme an den zweiten Testfahrten in Barcelona ab dem 21. Februar absagen, weil das Auto nicht vor März fertig sein wird.
Sein Landsmann Nico Hülkenberg, der nach einjähriger Pause in die Königsklasse zurückkehrt und bei Force India das Cockpit seines Landsmannes Adrian Sutil erhielt, kann den Start der neuen Saison derweil kaum erwarten. "Ich muss vielleicht ein bisschen den Rost abpolieren, aber ich gehe entspannt und locker in die Saison", sagte der 24-Jährige: "Mein Ziel ist es, mich in der Formel 1 zu etablieren. Ich will auch 2013 ein Stammcockpit haben."
Force India das Cockpit seines Landsmannes Adrian Sutil erhielt, kann den Start der neuen Saison derweil kaum erwarten. "Ich muss vielleicht ein bisschen den Rost abpolieren, aber ich gehe entspannt und locker in die Saison", sagte der 24-Jährige: "Mein Ziel ist es, mich in der Formel 1 zu etablieren. Ich will auch 2013 ein Stammcockpit haben."