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Eric Meinhardt war in Hamm der einzige Auer, der die Abwehr der gastgebenden Westfalen ernsthaft forderte. Seine neun Tore konnten indes an der klaren Auswärtsniederlage auch nichts ändern.

Foto: Klaus Hoffmann

Hamms Torhüter legt den Grundstein für Auer Pleite

Die Zweitliga-Handballer des EHV warten in dieser Saison weiter auf ihren ersten Punkt. Am Freitag kamen sie in Westfalen mit 23:32 (7:13) unter die Räder.

Von Falk Weiss
erschienen am 16.09.2013

Hamm. Das Vorhaben der Handballer des EHV Aue, im westfälischen Hamm den ersten Sieg in dieser Zweitliga-Saison zu feiern, ist am Freitagabend geradezu kläglich gescheitert. Mit 23:32 (7:13) gerieten die Erzgebirger am Ende sogar regelrecht unter die Räder.

Der ASV Hamm-Westfalen - in der vorigen Meisterschaft als Tabellennachbar des EHV auf Platz 15 eingekommen - präsentierte sich in eigener Halle siegeswillig, couragiert und konzentriert. Dabei stand ein Mann von der ersten Minute an besonders im Fokus: ASV-Torhüter Tomas Mrkva. Vor gut 1600 Zuschauern war der Tscheche gleich bei den ersten drei Abschlussversuchen der Auer auf dem Posten. Dies schien bei den Angreifern des EHV einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, denn vor dem gegnerischen Kasten zeigte sich der Rückraum ausgesprochen harmlos und ängstlich. "Unsere Offensive war richtig lahm. Niemand hat sich getraut, aufs Tor zu werfen. So kamen wir nie richtig ins Spiel", ärgerte sich Trainer Runar Sigtryggsson.

Erneut gerieten die Erzgebirger schon vor der Pause klar in Rückstand (7:13) und erstickten so alle Ansätze von Selbstvertrauen im Keim. Letztlich machte Hamms Keeper mehr als 60 Prozent der Abschlussversuche der Gäste zunichte. "Aue hat zwar nicht aufgegeben, aber unsere Torhüterleistung bildete die Grundlage des Siegs. Und unsere Abwehr hatte die Gegner gut im Griff, so dass der Erfolg nie in Gefahr war", sagte ASV-Trainer Kay Rothenpieler, während sich sein Gegenüber mit der Mängelanalyse beschäftigen musste. "Im Punktspielbetrieb läuft eben vieles anders als in Vorbereitungspartien. Obwohl wir durch taktische Änderungen noch einmal verkürzen konnten, hielt dieser Effekt nicht lange genug an. Wir haben Hamm ganz eindeutig zu we- nig gefordert", erklärte Sigtryggsson und betonte, dies gelte nicht nur für die schwache Angriffsleistung, die den Einheimischen einfache Kontertore bescherte, sondern auch für die Deckungsarbeit. Es müsse sich schnell etwas ändern, damit es am kommenden Sonnabend in Lößnitz im Kellerduell mit dem TV Hüttenberg endlich mit dem ersten Auer Saisonsieg klappt.

 
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