Deutsche Handball-Frauen mit fünf Debütanten

Foto: AFP

Handballerinnen mit fünf Neuen gegen Rumänien

Ohne Bundestrainer, aber mit fünf neuen Spielerinnen steigen die deutschen Handballerinnen am Wochenende in das WM-Jahr ein. Heute in Neckarsulm und Sonntag in Tübingen (jeweils 17.00 Uhr) ist der EM-Fünfte Rumänien jeweils der Gegner. Da noch kein Nachfolger für den zurückgetretenen Armin Emrich gefunden ist, wird Juniorinnen-Bundestrainer Rainer Osmann auf der Bank Platz nehmen.

Kapitän Grit Jurack macht sich drei Monate vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Serbien über das nackte Ergebnis denn gar keine Gedanken. "Es geht darum, dass wir uns einspielen und die richtigen Lösungen finden, um im Juni Serbien zu knacken", sagt Jurack. Für die Neuen hat sie nach dem Trainingslager in Sindelfingen, das zu Beginn DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier leitete, viel Lob übrig.

Nadine Krause legt Pause ein

Vor ihrem Debüt im Team des EM-Vierten stehen die U20-Weltmeisterinnen Franziska Mietzner (Frankfurt), Nadja Nadgornaja (Trier) und Torfrau Melanie Hermann sowie Christine Beier (beide Frankfurt) und Wiebke Kethorn (Oldenburg). Eine Pause legen dagegen die frühere Welthandballerin Nadine Krause und die Torfrauen Clara Woltering und Sabine Englert ein.

Wer Nachfolger für Emrich wird, ist indessen noch unklar. Im Gespräch war neben Osmann zuletzt auch die norwegische Erfolgstrainerin Marit Breivik. "Es gibt mehrere Kandidaten, mit denen wir in diesem Monat sprechen werden. Unsere Aufgabe ist es, die richtige Entscheidung zu treffen. Anfang bis Mitte April haben wir hoffentlich eine Lösung", sagte Bredemeier zur Trainersuche.

 
erschienen am 07.03.2009
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