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Sarah Hecken droht verspätete Anreise

Foto: JOE KLAMAR (AFP)

Hecken verspätet in Nizza angekommen

Das Bangen hat ein Ende: Wegen des Streiks am Frankfurter Flughafen ist die dreimalige deutsche Eiskunstlauf-Meisterin Sarah Hecken verspätet, aber zumindest noch wie geplant am Dienstag, zur Teilnahme an den bereits laufenden Welttitelkämpfen in Nizza eingetroffen. Die 18 Jahre alte Mannheimerin hatte zuvor mehrere Stunden auf dem Airport festgesessen, ob und wann ihr Flugzeug an die Cote d'Azur starten würde, war zunächst nicht absehbar.

"Jetzt bin ich supererleichtert, endlich französischen Boden unter den Füßen zu spüren. Die psychische Anspannung war doch sehr groß", sagte die letztjährige WM-Elfte, für die die WM am Mittelmeer der erste große internationale Wettkampf dieses Jahres ist. Nach einer Operation am Fuß war die Olympia-18. noch nicht rechtzeitig zu den Europameisterschaften im Januar in Sheffield fit geworden. Der Wettkampf in Nizza beginnt für Hecken am Donnerstag (12.30 Uhr) mit dem Kurzprogramm.

Betroffen von den Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen am größten deutschen Airport waren auch Heckens Trainer Peter Sczypa und Elke Treitz, die für den Leistungssport zuständige Vize-Präsidentin der Deutschen Eislauf-Union. Der Coach hatte sogar für seinen Schützling eine unkonventionelle Lösung erwogen, falls sich die Lage sich nicht entspannt hätte: "Sollten alle Stricke reißen, setze ich Sarah ins Auto und fahre sie persönlich nach Nizza." Das war nun nicht mehr erforderlich.

Auch der deutsche Meister Peter Liebers hatte bei der Anreise mit Schwierigkeiten zu kämpfen, traf aber ebenfalls am Dienstag in Nizza ein. Der Berliner stand jedoch unter nicht so großem Zeitdruck, da es für ihn erst am Freitag (13.00 Uhr) beim Kurzprogramm der Herren ernst wird.

Zum Auftakt des zweiten WM-Tages setzte sich beim Qualifikations-Wettkampf der Damen Jenna McCorkell mit 95,63 Punkten durch. Der Britin am nächsten kamen Elena Glebova aus Estland (92,52) sowie die Spanierin Sonia Lafuente (91,84). Sieger bei den Herren wurde Nan Song aus China (130,75) vor dem Russen Sergej Woronow (128,47) und Maciej Cieplucha aus Polen (126,50).

Die Welttitelkämpfe werden am Mittwoch (13.00 Uhr) mit dem Kurzprogramm der Paare fortgesetzt, Titelverteidiger sind die Olympia-Dritten Aljona Savchenko und Robin Szolkowy aus Chemnitz. Ab 18.45 Uhr steht der Kurztanz der Eistänzer auf dem Programm.

 
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