Ein Penaltyschießen soll die Verlängerung ablösen

Foto: (Firo)

Hockey: Penaltyschießen statt Verlängerung

Penaltyschießen statt Verlängerung: Der Hockey-Weltverband FIH hat drei Monate vor den WM-Qualifikationsturnieren der deutschen Teams seine Regeln modifiziert. "Das ist ein Lotteriespiel, mir ergründet sich nicht, warum man das macht", sagte Frauen-Bundestrainer Jamilon Mülders dem SID.

Steht es nach 70 Spielminuten unentschieden, dann findet direkt ein Penaltyschießen statt. Die bisherige Verlängerung mit zwei Halbzeiten von siebeneinhalb Minuten fällt weg. "Ich fände eine Verlängerung ohne Golden oder Silver Goal fair", sagte Mülders.

Die Frauen-Nationalmannschaft kämpft in der neu eingeführten World League vom 13. bis zum 23. Juni in Rotterdam um die Teilnahme an der WM 2014 in Den Haag. Die Männer von Bundestrainer Markus Weise können bei dem Turnier im malayischen Johor Bahru vom 29. Juni bis zum 7. Juli das Ticket lösen.

Ab November tritt eine weitere Regeländerung in Kraft. Bei Strafecken haben die Teams künftig nur noch 45 Sekunden Zeit zur Ausführung. "Das ist nichts, was revolutionär ist, aber das Zeitspiel wird geahndet", sagte Mülders.

 
erschienen am 22.03.2013
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