Werbung/Ads
Menü
Michael Jokesch, der in dieser Szene von den Krumhermersdorfern Tomy Rümmler und Pavel Komorous (von rechts) bedrängt wird, traf gestern Nachmittag zweimal für die Oelsnitzer Hausherren.

Foto: Jens Uhlig

Fünf Treffer je Seite - Oelsnitz muss sich mit Punkt begnügen

Torreich ist es gestern Nachmittag im Hoffeld-Stadion zugegangen. Am Ende der Begegnung in der Fußball-Erzgebirgsliga zwischen dem OFC und dem FSV Zschopau/Krumhermersdorf hieß es 5:5.

Von Thomas Kaufmann
erschienen am 20.03.2017

Oelsnitz. Gegen Konkurrenz aus der oberen Tabellenhälfte haben die Erzgebirgsliga-Fußballer des Oelsnitzer FC und des FSV Zwönitz einen Punkt behalten. 2:4 unterlag der TSV Gornsdorf dem VfB Annaberg. Auf Grund widriger Bedingungen wurde die Partie zwischen Jahnsdorf und Zschopautal abgesagt.

Oelsnitzer FC gg. FSV Zschopau/Krumhermersdorf 5:5 (3:3). "Dafür, dass die Mannschaft sich nach dem 0:2 wieder rangekämpft hat, war es ganz okay. Allerdings hätten wir beim Stand von 5:4 kurz vor Ende nach einem Konter das 6:4 machen müssen. Dann hätten wir gewonnen", so OFC-Co-Trainer André Förster nach einer turbulenten Partie, in der auch beide Abwehrreihen nicht gerade sattelfest erschienen. Förster: "Auf beiden Seiten lief da wenig zusammen, um so besser für die Stürmer. Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt gegen den Tabellenvierten unterschrieben. Letztendlich war es aber zu wenig." Die Treffer zum 2:1 und 4:3 fielen nach Standardsituationen.

Oelsnitz Decker; Gathen, Fischer, Rothemund, Wunder (90.+1 Wolf), Rudolph (86. Gränitz), Bassing, Richter, Alboth, Walther, M. Jokesch; SR: S. Martinka (Gebirge-Gelobtland); T: 0:1 Schneider (12.), 0:2 Beyer (13.), 1:2 Rudolph (30.), 2:2 M. Jokesch (38.), 2:3/4:4 Beyer (40./70.), 3:3 Gathen (42.), 4:3 Rudolph (53.), 5:4 M. Jokesch (72.), 5:5 Schneider (89.); Z: 35

FSV Zwönitz gg. SV Tirol Dittmannsdorf/W. 2:2 (1:1). Äußerst ungünstig begann die Partie aus Zwönitzer Sicht. "Bereits nach fünf Minuten hat ein Spieler von uns den Ball auf den Rücken bekommen und ein Dittmannsdorfer diesen zum 0:1 genutzt", beschreibt FSV-Mannschaftsleiter Frank Wabnitz, der anschließend aber vier Großchancen für die Gastgeber notierte. "Der fünfte Versuch saß dann. Krutzsch und Orzechowksi haben Robin Thiermann bedient", so Wabnitz, der den Foulelfmeter für die Gäste nach der Pause als schmeichelhaft ansah. Fünf Minuten später stellte Orzechowski den Gleichstand her. Wabnitz: "Letztendlich okay."

Zwönitz Schenk; Köhler, Kutz, R. Thiermann, Troll, Kunke, Vogel (83. Bunge), A. Thiermann (46. Unger), Orzechowski (75. N. Littmann), Krutzsch, Becher

SR: L. Mauersberger (Annaberg); T: 0:1 R. Hänel (5.), 1:1 R. Thiermann (43.), 1:2 F. Hänel (50./FE), 2:2 Orzechowski (55.); Z: 65

TSV Elektronik Gornsdorf gg. VfB Annaberg 2:4 (2:3). Mehr möglich gegen die Gäste aus der Erzgebirgshauptstadt war auch bei den Elektronikern. "Stellenweise haben wir Annaberg ganz schön in Bedrängnis gebracht. Allerdings haben wir sie mit drei Fehlern von uns zum Toreschießen eingeladen", so TSV-Coach Frank Dost, der auch vom "Pech als Schlusslicht" sprach. Bereits nach vier Minuten verwandelte Daniel Kern eine Kühnrich-Ecke zum 1:0. In der 39. Minute traf Steven Kühnrich aus der Distanz zum zwischenzeitlichen 2:2. In der zweiten Halbzeit ließen die Hausherren einen Elfmeter ungenutzt. Der Ball ging neben das Tor. Auch hatte der Keeper die Ecke geahnt.

Gornsdorf: Pächnatz; Pöschel (73. Wegert), Uhlmann (46. Gleiniger), Post, Gläßer, Schmidt, Kühnrich, Kern, Kirsten (61. Kirsten), Kampka, Galonska; SR: Breidel (Zöblitz); T: 1:0 Kern (4.), 1:1 Freund (13.), 1:2/2:3/2:4 Meyer (19./42./84.), 2:2 Kühnrich (39.); Z: 51

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
0
Lesen Sie auch:
 
Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)

 
 
 
 
 
 
 
am meisten ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm