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Beim Heimkampftag in der Verbandsliga müssen die Mittweidaer Judoka für den Klassenerhalt punkten.

Foto: Falk Bernhardt

HSG-Recken sind gerüstet

Für die Judoka der HSG Mittweida steht morgen der Heimkampftag in der Verbandsliga auf dem Programm. Dabei sind aber wieder Punkte nötig.

Von Robin Seidler
erschienen am 19.05.2017

Mittweida. René Andreis findet schon, dass die Tabelle der Verbandsliga aus Sicht der Judoka der HSG Mittweida derzeit etwas besser aussehen könnte. Nach vier Kämpfen liegt Mittweida mit 2:6 Punkten auf dem 7. Platz der neun Mannschaften umfassenden Staffel. Für den Klassenerhalt müssen noch Punkte her.

"Ein Sieg aus vier Kämpfen ist sicherlich nicht das, was wir im Vorfeld erwartet haben. Besonders die 3:4-Niederlage gegen den PSC Bautzen am ersten Kampftag war unnötig", sagt der Judo-Abteilungsleiter. "Wir lagen sogar in Führung und haben zwei Kämpfe leichtfertig weggegeben."

Morgen treffen die Mittweidaer nun auf den Chemnitzer PSV II (2./ 6:2) sowie die SG Weixdorf (5./2:6). Nachdem ab 14 Uhr zunächst die Gäste gegeneinander gekämpft haben, gehen die Mittweidaer zunächst gegen die Chemnitzer auf die Tatami. "Die erste Mannschaft der Chemnitzer kämpft in der Regionalliga und könnte theoretisch Akteure mit in die ,Zweite' schicken", so René Andreis. Gegen die SG Weixdorf rechnen sich die HSG-Verantwortlichen im Anschluss mehr aus. "Wir haben gegen sie schon gewonnen, aber auch verloren. Aber punkten müssen wir am Sonnabend auf jeden Fall", fordert der Mittweidaer Judo-Chef.

Dabei wäre ein Abstieg für das Team nicht unbedingt tragisch. "Wir versuchen gerade, die Weichen für die Zukunft zu stellen und junge Kämpfer mit einzubinden", so Andreis. Der 15-jährige Justus Türpe ist der jüngste Kämpfer im Team, Thomas Villmann mit 54 Jahren der älteste. Welchen Platz die Mittweidaer für den sicheren Klassenerhalt belegen müssen, ist derzeit offen. "Die Regionaliga soll reformiert werden, darum sollen einige der jetzigen Regionalligisten in die Verbandsliga integriert werden. Davon ist auch die Anzahl der Absteiger abhängig", erklärt Andreis, der zugleich beim Judo-Verband Sachsen ehrenamtlich als Referent für den Erwachsenensport zuständig ist. "Sollten wir absteigen, dann würden wir eine Liga tiefer also größtenteils gegen die Mannschaften kämpfen, die wir jetzt auch haben", fügt er an.

Der 38-Jährige wird sich morgen zumindest mit auf die Waage stellen. Wahrscheinlich ist auch, dass er einen Kampf bestreitet. "Jeden Kampftag bin ich aber nicht dabei. Wir wollen schließlich den Nachwuchs integrieren." Beim Heimkampftag hofft er auf eine gute Atmosphäre. "Wenn ein paar Leute da sind und uns anfeuern, wächst der eine oder andere vielleicht über sich hinaus." René Andreis hofft vor allem auf die Anwesenheit der vielen Trainingsgruppen. "In den jüngeren Klassen haben wir immer einen kleinen Wettbewerb. Wer da den größten Anhang mitbringt, bekommt eine Runde Eis", sagt er. Die Kugeln würden den HSG-Recken morgen sicherlich auch gut schmecken, wenn sie zuvor etwas für ihr Punktekonto getan haben.

 
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