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Kevin Reichel triff mit seinem TSV Dittersbach heute im ersten Play-Off-Spiel erneut auf den SSV Chemnitz.

Foto: Falk Bernhardt

Mit Schwung in die Play-offs

Die Basketballer des TSV sind schon heute Abend im ersten Halbfinale beim SSV Chemnitz zu Gast. Für die HSG Mittweida geht es in der Landesliga noch um den 3. Platz.

Von Falk Bernhardt
erschienen am 21.04.2017

Dittersbach/Mittweida. Die Meisterschaft ist ganz klar das sportliche Ziel. Ob der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga auch wahrgenommen wird, muss bei den Basketballern des TSV Dittersbach jedoch noch beschlossen werden. "Nach dieser tollen Spielzeit in der Bezirksliga wollen wir uns auf jeden Fall den Titel holen ", sagt Mannschaftsleiter Patrick Fuhrmann vor den Play-offs, die heute Abend starten.

Dittersbach ist klarer Favorit, schließlich ging in der regulären Spielzeit nur eine Partie verloren, und zwar zuhause gegen den SSV Chemnitz. Aber genau dieses Team ist als Tabellenvierter heute der Gegner des TSV, der dann eine Woche später Heimrecht hat. "Wir sind also gewarnt" erklärt Fuhrmann. Gegen den SSV sah das Team in beiden Begegnungen nicht so gut aus. "Vor allem im Hinspiel war unsere Abwehrleistung schlecht."

Das soll sich heute natürlich ändern. Der TSV hat einen Plan, will den aber nicht verraten. Personell sieht es richtig gut aus, alle Leistungsträger stehen zur Verfügung. Mut macht dem Team auch die gute Leistung im letzten Saisonspiel der Bezirksliga. Der TSV gewann das Mittelsachsenderby bei der zweiten Mannschaft des ATSV Freiberg deutlich mit 93:71. Bester Werfer war Marcus Fuhrmann mit 24 Punkten, Kapitän Robby Bilz und Kevin Reichel steuerten jeweils 20 Zähler zum Erfolg bei.

Patrick Fuhrmann weiß aber auch, dass in den Play-offs noch eine Steigerung notwendig ist, vor allem der Kopf frei sein muss. Im Vorjahr war man noch an Meerane gescheitert, gegen die man in der Hinrunde klar besser war. Nun soll zunächst der SSV Chemnitz ausgeschaltet werden. Im Mai würden dann die zwei Finalspiele folgen. "Bis dahin wissen wir auch, ob wir das Aufstiegsrecht in die Landesliga wahrnehmen", sagt Fuhrmann. Die Spieler denken darüber nach, "entscheiden werden wir dann gemeinsam".

In der Landesliga ist die Spannung dagegen aus mittelsächsischer Sicht raus. Die Männer der HSG Mittweida vergaben ihre Chance, nochmals in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Tabellenführer BBV Wurzen war beim 59:80 eine Nummer zu groß für das Team von Spielertrainer Sascha Poppitz. Lucas Herfter glänzte zwar mit 20 Punkten, doch das war am Ende zu wenig. Mittweida lag nach dem ersten Viertel schon mit 7:22 zurück. Die tolle Aufholjagd bis zur Pause (30:41) kostete dann zuviel Kraft, um nach dem Seitenwechsel weiter Paroli bieten zu können.

Die HSG hat nun sowohl gegen Wurzen als auch den Tabellenzweiten USC Leipzig beide Partien verloren und bleibt damit Dritter. Mehr als diese vier Niederlagen will und kann sich die Mannschaft nicht leisten, um die von Adelsberg angeführten Verfolger auf Distanz zu halten. Am Sonntag kommt mit dem Görlitzer BC der Tabellensechste nach Mittweida. Anpfiff in der Halle am Schwanenteich ist 16 Uhr.

 
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