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Günter Wolf (links) erhielt dieser Tage den Ehrenamtspreis des Deutschen Fußballbundes verliehen. Manfred Jahn (rechts), der Vizepräsident des Vogtländischen Fußball-Verbandes, hatte sich für diese Auszeichnung eingesetzt und dem Jößnitzer dazu diese Woche gratuliert.

Foto: Ellen Liebner

Das Loblied verhallt nicht ungehört

Günter Wolf von der SG Jößnitz erhielt den Ehrenamtspreis des Deutschen Fußballbundes verliehen. Er ist der Vogtlandsportler der Woche.

Von Peter Janka
erschienen am 21.04.2017

Jößnitz. Geht es um den Schatzmeister seiner Fußballabteilung, kommt Marcel Singer, der Vorsitzende der SG Jößnitz, aus dem Loben gar nicht heraus. "Die aufopferungsvolle, uneigennützige ehrenamtliche Arbeit, die Günter Wolf leistet, ist beispielhaft. Wieviel Herzblut er dafür einbringt, ist einmalig. Es ist schön, einen solchen Sportfreund in unseren Reihen zu haben." Bei soviel Wertschätzung ist es nur selbstverständlich, dass Singer den 44-Jährigen zur Auszeichnung mit dem DFB-Ehrenamtspreis vorschlug.

Den bekommt jedes Jahr jeweils ein Vertreter jedes Fußball-Kreisverbandes verliehen. Singers Lobeshymnen auf Günter Wolf blieben nicht ungehört: Für das Vogtland fiel die Wahl in diesem Jahr auf den Jößnitzer. Jörg Gernhardt, der Vizepräsident des Sächsischen Fußballverbandes, überbrachte sie kürzlich bei der Jahreshauptversammlung der SG. Anfang Mai fährt Günter Wolf zu einem Dankeschönwochenende nach Dresden.

Doch damit nicht genug. Vier Sachsen werden pro Jahr in den sogenannten Club der 100 des DFB berufen, eine Auszeichnung, die den aktivsten Ehrenamtlern unter den Preisträgern zuteil wird. Und auch in diesem Kreis ist 2017 der Jößnitzer Günter Wolf zu finden. Verbunden damit ist eine Einladung zum WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Norwegen am 4.September in Stuttgart. Auch die SG selbst profitiert davon: Zum Auszeichnungspaket gehören zwei Minitore und fünf Fußbälle.

Hinter soviel Anerkennung steht natürlich auch entsprechende Leistung. Seit 27 Jahren arbeitet Günter Wolf als Schatzmeister, seit seinem achten Lebensjahr gehört er dem Verein an. Vor allem ihm ist es zu verdanken, dass die immerhin rund 200 Mitglieder starke Abteilung des größten vogtländischen Sportvereines in finanziell ruhigem Fahrwasser gleitet, dass die Sponsoreneinnahmen in den vergangenen Jahr gesteigert werden konnten. "Er ist Dreh- und Angelpunkt bei allem, wenn es um den reibungslosen Trainings- und Wettkampfablauf geht, egal, ob es sich um Beiträge an Verbände, Sportmaterialien, Pausengetränke oder Fahrtkosten handelt. Sein besonderes Steckenpferd ist das einheitliche Auftreten der Mannschaften aller Altersklassen, was er mit hohem organisatorischen und finanziellen Aufwand umsetzt", zählt Singer auf.

Doch Günter Wolf geht's nicht nur ums Geld. Als Co-Trainer und Mannschaftsleiter bringt er sich auch in die Nachwuchsarbeit ein - und auch das mit großem Erfolg. Die von ihm mitbetreute D-Jugend feierte voriges Jahr das Triple aus Kreismeisterschaft, Pokalgewinn und Vogtlandmeisterschaft. In dieser Saison haben die Jößnitzer erstmals Mannschaften in allen NachwuchsAltersklassen im Spielbetrieb. "Auch das wäre ohne Günter Wolfs Zutun so nicht möglich gewesen", ist sich Vereinschef Singer sicher.

 
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