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Ihren ersten Sieg bei den Juniorinnen in der Radbundesliga konnte Michaela Ebert 2015 beim Rennen in Karbach feiern.

Foto: Privat

Olympia 2020 ist das Ziel

Frauen: Radsportlerin Michaela Ebert ist auf der Straße und der Bahn erfolgreich

erschienen am 14.01.2016

Plauen/Leipzig. Im Vogtland sind Michaela Ebert und Vater Maik für Trainingsfahrten gern unterwegs. Denn in der Heimat sind die Strecken anspruchsvoller als rund um Leipzig, wo die 18-Jährige das Sportgymnasium besucht und gemeinsam mit ihrem Vater unter der Woche wohnt. Anfangs lebte die Plauenerin im Internat, doch als es Maik Ebert beruflich in die Messestadt verschlug, war es naheliegend, in die eigenen vier Wände umzuziehen.

Seit 2011 lernt und trainiert Michaela in Leipzig und ist dabei stets zweigleisig unterwegs. "Bei den Frauen muss man sich weniger zwischen Straßen- und Bahnradsport entscheiden", erzählt die 18-Jährige. Die Ergebnisse geben ihr recht. 2015 feierte sie bei den Junioren unter anderem ihren ersten Bundesligasieg auf der Straße und wurde Dritte im Einzelzeitfahren bei der Deutschen Meisterschaft, auf der Bahn qualifizierte sie sich für die Europa- und Weltmeisterschaft. Doch nicht nur die aktuellen Wettkämpfe motivieren die junge Frau im Training. "Das große Ziel ist Olympia 2020. Deshalb bin ich nach Leipzig gegangenen, und ich denke, ich bin auf einem guten Weg", sagt Michaela Ebert selbstbewusst.

Viel Unterstützung erhält sie bei ihrem Vorhaben von ihren Eltern, für die die Leistungssportkarriere der Tochter auch eine finanzielle Herausforderung ist. Zwar kommt aus dem Girls Team Sachsen, zu dem Michaela gehört, einige Hilfe gerade im Form von Ausrüstung. Für Fahrräder müssen Eberts aber schnell mal eine mittlere vierstellige Summe einplanen. Auch deshalb wohnen Vater und Tochter in Leipzig zusammen: Da steht das Rad sicher in der Wohnung. (aheb)

 
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