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Gemütlich ist es bei den Derbys zwischen dem HC Fraureuth - rechts im Bild Susann Renzikowski im Zweikampf mit Nadine Schade - und der HSG Langenhessen/Crimmitschau noch nie zugegangen.

Foto: Thomas Michel

Ein Derby zum Saisonabschluss

Für die Handballerinnen der Bezirksliga steht morgen der letzte Spieltag an. Besonders wird es für den HC Fraureuth, denn das Team trifft auf den Ortsnachbarn.

Von Cornelia Kunze und Thomas Michel
erschienen am 21.04.2017

Fraureuth. An das Hinspiel gegen die HSG Langenhessen/Crimmitschau denkt Michael Meyer nicht so gern zurück. Der Trainer und seine Damenmannschaft des HC Fraureuth (HCF) mussten im Dezember vorigen Jahres mit einer 14:28-Klatsche vom Feld gehen. Inzwischen ist die Situation eine andere. Zwar sind die personellen Engpässe bei den Fraureuthern dieselben, doch das Team, besetzt mit einer Reihe Nachwuchsspielerinnen, hat zu seiner Form gefunden. Das belegen die jüngsten Punktspiele. Drei Partien wurden am Stück gewonnen. Der Klassenerhalt ist mittlerweile sicher. Die Mannschaft ist momentan Achter in der Tabelle. Der Abstand zu den unmittelbaren Tabellennachbarn ist knapp, lediglich jeweils ein Punkt trennt den HCF (17:25-Punkte) vom SV Chemie Zwickau (18:24/Platz 7) und dem BSV Limbach-Oberfrohna (16:26/Platz 9). "Wir können angesichts des Klassenerhalts zwar entspannt in das letzte Spiel der Saison gehen, ein positiver Abschluss wäre aber schön, zumal wir Heimvorteil haben", sagt Trainer Michael Meyer. Sein Team, dass sich im Lauf des Spieljahres stabilisiert hat, wird dennoch nicht ganz so leichtfüßig aufspielen. Sind doch die Jugendspielerinnen an diesem Tag einer Doppelbelastung ausgesetzt. Zuvor bestreiten sie in ihrer Altersklasse ebenfalls die letzte Partie der Saison, wechseln nach dem Schlusspfiff das Trikot und laufen für das Damenteam auf. "Das wird nicht einfach, zumal uns mit der HSG ein anderes Kaliber erwartet als noch vor einer Woche mit dem HC Annaberg-Buchholz", weiß Meyer.

Für Jörg Erler ist die Auswärtsaufgabe seiner HSG-Mannschaft am letzten Spieltag der Saison beim HC Fraureuth eher eine ganz normale Begegnung. "Das Wort Derby macht meine Spielerinnen nur nervös, deshalb gehen wir ohne großen Druck aufs Parkett", sagt der Trainer mit einem Lachen im Gesicht. Schließlich haben HSG-Mannschaftsführerin Kristin Stachula und Co. mit dem dritten Tabellenplatz ihr gestecktes Saisonziel schon längst in trockenen Tüchern, obwohl theoretisch noch die Bezirksvizemeisterschaft drin ist. Dafür müsste die HSG beim HC Fraureuth auf jeden Fall gewinnen, allerdings parallel dazu die momentan punktgleiche Mannschaft der SSV Fortschritt Lichtenstein beim abstiegsbedrohten HSG Muldental 03 in Roßwein straucheln. Von der Tordifferenz her ist der Tabellenzweite aus Lichtenstein klar im Vorteil.

"Unser erstes Ziel muss es sein, dass wir unsere derzeitige Erfolgsbilanz auch am letzten Spieltag fortsetzen", sagt Jörg Erler. Immerhin haben die Langenhessenerinnen derzeit zwölf Punktspiele am Stück ohne Niederlage absolvieren können, dazu kam noch der klare Auswärtssieg im Halbfinale des Bezirkspokals beim HC Annaberg-Buchholz.

"Mit einem positiven Spielausgang in Fraureuth können meine Spielerinnen für das Finale noch einmal Selbstvertrauen tanken", blickt auch der Trainer schon auf den 1. Mai. Dann müssen die Frauen der HSG Langenhessen/Crimmitschau im vogtländischen Oelsnitz gegen Ligakonkurrent SV Chemie Zwickau antreten und um den Bezirkspokal kämpfen.

 
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