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Die Sportförderpreise der DOG-Stadtgruppe Zwickau gehen in diesem Jahr an Radsportler Laurin Drescher, Trainer Hanspeter Chmilecki und die A-Junioren-Fußballer des FSV Zwickau, für die Felix Schuster, Tim Wüstenhagen und Trainer Marko Waldenburger (v. l.) die Auszeichnung entgegennahmen.

Foto: Andreas Wohland

Pokal "Olympia" wird vergeben

Außergewöhnliche Leistungen verdienen auch besondere Anerkennung. Nicht nur Spitzenathleten, sondern gerade auf dem Gebiet des Breiten- und Nachwuchssports.

Von Thomas Croy
erschienen am 23.03.2016

Glauchau/Zwickau. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass die Stadtgruppe Zwickau der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) seit 2006 besondere Aktivitäten auf dem Gebiet des Breiten-, Behinderten-, Nachwuchs- und Leistungssports mit der Vergabe ihrer Sportförderpreise würdigt.

Die in diesem Jahr zum elften Mal vorgenommene Preisverleihung, verbunden mit der Übergabe eines Pokals "Olympia", einer Ehrenurkunde und eines Einkaufsgutscheines, fand am Sonnabend zu Beginn des zweiten Teils der Auszeichnungsveranstaltung für die Sportler des Jahres in der Sachsenlandhalle Glauchau statt. Waren im vergangenen Jahr mit den Volleyballerinnen Nelly und Peggy Steinbach, Handballerin Claudia Stein und der rührigen Helga Strobelt die Empfänger ausschließlich Frauen, so ging die Trophäe diesmal an junge Männer und einen etwas reiferen Herren.

Der Förderpreis für Einzelsportler erhielt der 14-jährige Laurin Drescher vom ESV Lok Zwickau, im vergangenen Jahr zweifacher Sachsenmeister im Radrennsport und Deutscher Vizemeister mit der Landesauswahl im Straßen-Mannschaftszeitfahren der Altersklasse U 15. Der talentierte Schützling von Trainer Wolfgang Lötzsch, der seit August das Sportgymnasium Chemnitz besucht, hat mit seinen Siegen bei mehreren Nachwuchsrennen und Kriterien 2015 die Kriterien für die Einstufung zum D-Kader erfüllt.

In der Kategorie Trainer, Übungsleiter und Sportfunktionäre entschied sich die DOG-Stadtgruppe für Hanspeter Chmilecki vom ESV Lok Zwickau. Seit 1974 Abteilungsleiter für Trampolinturnen, war er von 1978 bis zur Wende in der DDR für diese Sportart verantwortlich. 1990 wurde er als Mitglied der neuen Bundesländer in die technische Kommission Trampolin beim DTB kooptiert. Zu den Höhepunkten in seiner Funktionärstätigkeit zählt die Organisation der ersten gemeinsamen deutschen Synchron-Turnmeisterschaften 1992 in Zwickau. Als Nachwuchstrainer des Verbandes feierte er seinen größten Erfolg bei den Jugend-Weltmeisterschaften 1996 in Vancouver mit Platz 6 von Daniel Hoffmannbeck und Sohn Sven Chmilecki im Synchronwettbewerb. Als Teamleiter betreute er die deutsche Jugendnationalmannschaft bei den Weltjugendspielen 2007 in Quebec. Gegenwärtig hat der 69-Jährige beim ESV Lok 20 talentierte Trampolinturner des B/C-Kaders unter seinen Fittichen.

Den Förderpreis für Vereine, Mannschaften und Einrichtungen bekamen die A-Junioren des FSV Zwickau. Unter Trainer Nico Quade, der Ende Januar den Verein verlassen hat und zum VFC Plauen gewechselt ist, errang die U-19-Auswahl ungeschlagen den Titel in der Sachsenliga und setzte sich in den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost gegen den FC Mecklenburg Schwerin durch. Im Sachsenpokal gewann Zwickau das Halbfinale gegen den höherklassigen Chemnitzer FC mit 1:0 und triumphierte beim Endspiel im Elstertalstadion Oelsnitz/V. gegen den Regionalligisten FC Erzgebirge Aue mit 2:1 nach Verlängerung. In der Regionalliga rangiert der Neuling derzeit auf Platz 8. Mit Paul Roger Henschke, Benjamin Keller und Jonas Mack stehen drei Spieler vor dem Sprung in das Männerteam des FSV Zwickau.

 
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