Martin Fenin feiert sein ComebackFoto: (pixathlon)
Leidenszeit zu Ende: Cottbuser Fenin eingewechselt
Der frühere tschechische Nationalspieler Martin Fenin hat nach langer Leidenszeit sein Comeback für Zweitligist Energie Cottbus gegeben. Nachdem der 24-Jährige aufgrund einer Hirnblutung und einer Depressions-Erkrankung seit Oktober gefehlt hatte, wechselte ihn Trainer Rudi Bommer im Ligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Montag in der 39. Minute für den verletzten Dimitar Rangelow ein.
Fenin war vor fünf Monaten nach einem Sturz aus einem Hotelfenster mit einer Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Anschließend gab er bekannt, dass er an Depressionsschüben leide. Zudem gab er eine "vorübergehende Flucht in Medikamente und Suchtmittel" ein. Nach dem Unfall begab sich Fenin in psychologische Behandlung und unterzog sich einer neurologischen Physiotherapie.
Zuletzt arbeitete der Tscheche entschlossen an seinem Comeback. Ende Februar kehrte er ins Mannschaftstraining zurück. Beim Spiel bei seinem Ex-Klub Frankfurt am 4. März saß er symbolisch als 19. Mann schon wieder auf der Bank der Cottbuser.