Lemgos Liquiditätslücke betrug 1,4 Millionen Euro

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Lemgo hatte Liquiditätslücke von 1,4 Milionen Euro

Die Liquiditätslücke, die den Handball-Bundesligisten TBV Lemgo Ende Juni an den Rand der Insolvenz brachte, betrug rund 1,4 Millionen Euro. Damit war mehr als ein Viertel des mit rund fünf Millionen Euro kalkulierten Etats nicht gedeckt. Dies berichtet die Handballwoche in ihrer Dienstagsausgabe.

Die Profis des Traditionsklubs sollten sich demnach mit Gehaltskürzungen in Höhe von 25 Prozent an der Hilfsaktion beteiligen, sollen aber nur Einbußen von fünf bis 15 Prozent hingenommen haben. "Der Verein stand kurzzeitig mit dem Rücken zur Wand" sagte der Beiratsvorsitzende Siegfried Haverkamp, befinde sich inzwischen aber wieder "in ruhigen Gewässern".

TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe kritisierte die Steuerfahndung Bielefeld für die erneute Durchsuchung der TBV-Geschäftsstelle am vergangenen Mittwoch. "Da weiß offenbar die rechte Hand nicht, was die linke Hand tut", sagte der Ex-Nationalspieler.

 
erschienen am 16.07.2012
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