Sandra Stachlewitz vom RFC (links) zieht vor Katja Hempel aus Döbeln ab. Da ahnte noch keiner, dass die Lok bis ins Finale dampft. Foto: Franko Martin

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Lok-Teams machen mächtig Dampf

Mit einer Überraschung ist am Sonntag die Vorrunde zur Hallenlandesmeisterschaft der Fußballerinnen in Reichenbach zu Ende gegangen. Den RFC-Glanzpunkt besorgte die Mädchenmannschaft.

ReichenbachGut 200 Zuschauer haben am Sonntagabend in der Sporthalle an der Cunsdorfer Straße in Reichenbach einen klassischen Favoritensturz erlebt. Die als erster Anwärter für den Einzug in die Endrunde gestarteten Regionalliga-Fußballerinnen des FC Erzgebirge Aue erlebten im Halbfinale des sächsischen Vorrundenturnieres ihr blaues Wunder. 13 Sekunden vor dem Ablauf der regulären Spielzeit markierte Landesligist Lok Leipzig III den 2:1-Siegtreffer.

Nach dieser Sensation konnten es die Messestädterinnen locker verkraften, dass sie im Endspiel gegen Bezirksligist Lok Döbeln den Kürzeren zogen. Mit Platz 1 und 2 haben sich beide Lok-Teams den Startplatz fürs Finale der Hallenlandesmeisterschaft verdient. Für die Frauen des gastgebenden Reichenbacher FC wurde die Teilnahme gleich in vielerlei Hinsicht zu einer Lehrstunde. Am Ende stand Platz 8 von acht Mannschaften zu Buche. Ein ganzes Stück besser verkaufte sich die Spielgemeinschaft Auerbach/Jößnitz, die in der Gruppenphase zwei Unentschieden erreichte und Lok Leipzig III nur 0:1 unterlag. Das Team wurde Sechster.

Das Turnier der B-Juniorinnen, bei dem es ebenfalls um zwei Startplätze für die Hallenlandesmeisterschafts-Endrunde ging, hatte sich zuvor vollkommen anders gestaltet. Zum einen wurde der Auer Nachwuchs ohne Punktverlust und ohne Gegentor seiner Favoritenrolle gerecht. Zum anderen spielten die Reichenbacher Mädchen munter mit. Sie waren am Ende punktgleich mit dem Chemnitzer FC und verpassten nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses das Weiterkommen. "Das war ein Superturnier unserer Mädels", freute sich Silke Landmesser vom Vorstand des RFC.

Der Verein hatte bereits am Samstag den Hut für zwei jeweils mit zehn Mannschaften besetzte Hallenturniere des männlichen Nachwuchses auf. Bei den B-Junioren holte sich der VFC Plauen vor der Spielgemeinschaft Glauchau und dem Reichenbacher FC den Sieg. Als bester Spieler wurde der Ex-Reichenbacher Markus Pechtls (VFC) gekürt. Bei den E-Junioren hieß die Reihenfolge Fortuna Chemnitz, VFC Plauen, 1. FC Gera. Der RFC kam auf Platz 5. (tyg/lams)

 
erschienen am 31.01.2012
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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