Die AFLD soll Radprofis testen

Foto: (Pixathlon)

Tour: AFLD führt Dopingtests durch

Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD wird die Dopingtests bei der 100. Tour de France (29. Juni bis 21. Juli) durchführen. Dies wurde am Donnerstag bekannt gegeben. In einer Mitteilung hieß es, der Radsport-Weltverband UCI habe der AFLD garantiert, Informationen zu den Aufenthaltsorten und biologischen Profilen der Fahrer zur Verfügung zu stellen, damit unangekündigte Tests durchgeführt werden könnten.

Die AFLD und die UCI haben nicht das beste Verhältnis. Die AFLD hatte dem Radsport-Weltverband nach der Tour 2009 vorgeworfen, nicht richtig getestet zu haben. Die zuletzt wegen des Dopingskandals um den gefallenen US-Radstar Lance Armstrong stark in der Kritik stehende UCI wies die Vorwürfe damals zurück und arbeitete 2010 bei Rennen in Frankreich ohne die AFLD.

Erst vor zwei Wochen hatte die AFLD erklärt, dass sie wegen Unstimmigkeiten mit der UCI am Sonntag keine Tests bei der Fernfahrt Paris-Nizza durchführen wird.

 
erschienen am 28.02.2013
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