Jorge Lorenzo kritisiert Geschwindigkeitsjagd

Foto: JAVIER SORIANO (AFP)

MotoGP: Lorenzo kritisiert Geschwindigkeitsjagd

Der ehemalige Motorrad-Weltmeister Jorge Lorenzo hat die neue Geschwindigkeitsjagd in der MotoGP-Klasse kritisiert. "Ich bin nicht glücklich mit den neuen Maschinen. Wenn wir sichere Rennen haben wollen, müssen wir die Höchstgeschwindigkeit begrenzen", sagte der Spanier drei Monate nach dem Unfalltod des Italieners Marco Simoncelli. In der Königsklasse, in der erstmals auch Stefan Bradl (Zahling) antritt, werden in der kommenden Saison erstmals Maschinen mit 1000 statt 800 Kubikzentimetern Hubraum eingesetzt.

Bei Testfahrten in Malaysia hatte Weltmeister Casey Stoner den alten Streckenrekord bereits pulverisiert. Der Australier blieb in 1:59,607 Minuten fast eine Sekunde unter der Bestzeit. Der Weltverband FIM wollte von möglichen Bedenken nichts wissen. "Die Fahrer genießen die Maschinen. Sie sind sicherer und einfacher zu fahren", sagte der Technische Direktor Mike Webb. Die neuen Ein-Liter-Maschinen erreichen bis zu 320 km/h.

 
erschienen am 03.02.2012
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