Wolfgang Niersbach vertraut Sportgerichtsbarkeit

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Niersbach: Vertrauen in Sportgerichtsbarkeit

Der neue Präsident Wolfgang Niersbach sieht nach dem "Fall Podolski" keinen Grund, die Strukturen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) infrage zu stellen. "Ich sage an dieser Stelle immer wieder, dass wir gut beraten sind, unserer Sportgerichtsbarkeit zu vertrauen", sagte der 61-Jährige bei Sky.

Vonseiten des DFB nehme niemand Einfluss. "Die Unabhängigkeit ist eine Säule des Verbandslebens. Wir brauchen klare Regelungen, und dass man dann subjektiv nach Vereinsbetroffenheit die eine oder andere Entscheidung nicht als korrekt empfindet, ist normal. Ich habe da eine klare Haltung: Die Urteile zu respektieren und zu akzeptieren", sagte Niersbach.

Nationalspieler Lukas Podolski vom Bundesligisten 1. FC Köln war vom DFB-Sportgericht zu einem Spiel Sperre verurteilt worden, obwohl er sich nachweislich nichts hatte zuschulden kommen lassen. Die Strafe hat eine neue Diskussion über die Tatsachenentscheidungen ausgelöst.

 
erschienen am 18.03.2012
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