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Max Lang vom Chemnitzer AC gehört zu den Favoriten.

Foto: Kristin Schmidt

Publikumsliebling kann für Premiere sorgen

Beim internationalen Gewichtheberturnier in Meißen besitzt Auswahlakteur Max Lang vom Chemnitzer AC eine ganz besondere Chance.

Von Martina Martin
erschienen am 04.05.2017

Meißen. Beim Gewichtheberturnier um den Pokal der Blauen Schwerter in Meißen ist Max Lang längst zum Publikumsliebling avanciert, wird von den Zuschauern in der proppenvollen Halle stets besonders gefeiert. Bei der 28. Auflage der Traditionsveranstaltung am Sonnabend könnte der Chemnitzer nun sogar Geschichte schreiben. Er gehört wiederum zum Favoritenkreis und besitzt beste Chancen, zum dritten Mal nach 2012 und 2013 die begehrte Trophäe aus Meißner Porzellan in Empfang zu nehmen. Das ist in der langen Historie seit 1971 auch keinem der vielen Weltklasseathleten je gelungen. "Ich habe versucht, mein Niveau seit der EM zu halten, bin gut drauf. Der Sieg ist wieder möglich, ich will einen guten Wettkampf zeigen", meinte Max Lang und fügte voller Vorfreude hinzu: "Die Atmosphäre in Meißen ist immer super und pusht mich zusätzlich." Deshalb gab es für ihn nach der EM Anfang April, seinem eigentlichen Höhepunkt im Frühjahr, keinerlei Motivationsprobleme, um ohne größere Pause weiterzutrainieren. Beim Championat im kroatischen Split etablierte er sich mit Bestleistungen bei den Männern erstmals im Spitzenfeld (Ränge 4 und 5), verpasste im Stoßen sogar eine Medaille nur knapp. Mit einem ähnlichen Leistungsniveau möchte sich der 24-Jährige nun auch beim international wichtigsten Turnier in Deutschland präsentieren. Bereits bei der vorjährigen Auflage war er an diesem Novum nah dran, musste letztlich dem Franzosen Bernardin Matam in der Relativwertung knapp den Vortritt lassen. Doch seit dem Comeback der Veranstaltung 2012 ist der U-23-Europameister (2013) der erfolgreichste Akteur, denn 2014 kam noch Rang drei hinzu.

Auch für Kurt Perthel, seinem Bundesliga-Teamgefährten beim Chemnitzer AC (CAC), ist die Bühne in der ehrwürdigen Halle der Elbestadt ein besonders gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr wuchs er bei seinen Auftritten regelrecht über sich hinaus und wuchtete Lasten wie noch nie zuvor nach oben. Mit der Steigerung seiner Zweikampfbestleistung um ungewöhnliche zehn Kilogramm konnte sich der Schützling von Trainer Petr Hruby damals noch unerwartet das Ticket für die Junioren-EM sichern. Diesmal steht der 19-Jährige trotz aktuell zu bewältigender Abiturprüfungen erneut vor einer großen Herausforderung: Er kann sich für die WM der Junioren qualifizieren.

Das Turnier hat sich international wieder zu einem Magneten entwickelt. "Es gehen Top-Heber aus zehn Nationen, darunter mehrere EM-Medaillengewinner, an den Start. Das ist seit dem Wiederbeginn ein Rekord", berichtete Michael Hennig vom Organisationskomitee. Erstmals seit der Neuauflage sind Heber aus Irland und Ungarn dabei, aus Polen kam die Anfrage eigenständig. Bei den Frauen möchte die Lettin Rebeka Koha, die inzwischen den CAC in der Bundesliga unterstützt, ihren Titel verteidigen.

Service: Wettkampfbeginn: 13 Uhr und 18 Uhr; Karten an der Tageskasse

 
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