Deutsche Basketballer mit großem LosglückFoto: (Pixathlon/pixxmixx)
Qualifikation: Losglück für deutsche Basketballer
Die deutschen Basketballer hatten bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die EM 2013 in Slowenien großes Glück. Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) trifft in der Endrunde vom 4. bis 22. September auf Bulgarien, Schweden, Aserbaidschan und Luxemburg. Deutschland, das aus Topf 1 gezogen wurde, entging bei der Zeremonie am Sonntag in Freising bei München damit möglichen Gegnern wie Italien, Israel und Lettland.
Das DBB-Team hatte die direkte Qualifikation für die Endrunde durch das Zwischenrunden-Aus bei der EM in Litauen verpasst und muss nun ohne die Unterstützung von NBA-Champion Dirk Nowitzki nachsitzen. Der Star der Dallas Mavericks wird der deutschen Mannschaft bei den Gruppenspielen zwischen dem 15. August und 11. September 2012 nicht zur Verfügung stehen.
Die ersten beiden Teams aller sechs Gruppen und die vier besten Dritten qualifizieren sich für die Endrunde. Europameister Spanien, Frankreich, Russland, Mazedonien, Litauen, Griechenland, Gastgeber Slowenien und Großbritannien haben ihr Ticket bereits in der Tasche.
Welcher Bundestrainer die deutsche Mannschaft nach Slowenien führen soll, ist weiter offen. Nach dem Abschied von Dirk Bauermann, der sich seit der EM ausschließlich um Bundesliga-Aufsteiger Bayern München kümmert, hat der DBB den Posten noch nicht neu besetzt. Eine Entscheidung soll spätestens Anfang des neuen Jahres fallen.
Die deutschen Frauen treffen in der Qualifikation für die EM in Frankreich (15. bis 30. Juni 2013) auf das Topteam Spanien sowie Bulgarien, Rumänien und Schweden. Das Team von Bundestrainer Bastian Wernthaler muss in seiner Gruppe mindestens Zweiter werden, um die Endrunde zu erreichen.
Zwei Wochen nach der Auslosung in Freising fällt 30 Kilometer weiter eine ganz wichtige Entscheidung. Der europäische Basketball-Verband FIBA Europe vergibt am 18. Dezember in München die Europameisterschaft 2015. Deutschland bewirbt sich gemeinsam mit Frankreich, Italien und Kroatien um die Ausrichtung des Turniers. Einziger Konkurrent bei der Abstimmung ist die Ukraine.