Der Schein trügt, denn der neue VFC-Cheftrainer Dirk Berger ist kein Mann, der die Hände in den Schoß legt oder sich nur auf dem Ball ausruht. Wie alle seine Schützlinge freut sich der 45-Jährige auf den Punktspiel-Auftakt gegen Aufsteiger Rathenow. Der Schein trügt, denn der neue VFC-Cheftrainer Dirk Berger ist kein Mann, der die Hände in den Schoß legt oder sich nur auf dem Ball ausruht. Wie alle seine Schützlinge freut sich der 45-Jährige auf den Punktspiel-Auftakt gegen Aufsteiger Rathenow.

Foto: Ellen Liebner

VFC Plauen freut sich auf Spiel gegen Optik Rathenow

Heimspiel gegen den Regionalliga-Aufsteiger startet am Sonntag um 13.30 Uhr

Plauen. Den Punktspiel-Auftakt sieht der neue VFC-Trainer Dirk Berger als Höhepunkt der Vorbereitung. "Das Spiel gegen Rathenow bildet den Abschluss einer langen Vorbereitung. Nach den Testspielen geht es am Sonntag zum ersten Mal um etwas. Wir wollen mit einem positiven Ergebnis starten", sagte der 45-jährige Coach am Freitag. Er erwartet sehr defensiv agierende Havelländer, die auf Konter lauern.

Die Aufstiegs-Elf von Optik-Trainer Jörg Kahlisch ist bis auf wenige Ausnahmen zusammengeblieben. Berger kennt deren Spielweise: "Wir müssen ständig Druck ausüben und immer wieder versuchen, die Rathenower mit schnelle Aktionen durcheinanderzubringen." Die Euphorie des Aufsteigers gelte es laut Berger sofort zu bremsen. Er spüre bei seinen Schützlingen eine Anspannung und Vorfreude, was aber nicht dazu führen dürfe, zu verkrampfen.

Beim VFC weiß man: Der erhoffte Sieg könnte eine Initialzündung auslösen. Obwohl sich Berger nicht auf Zahlenspielereien einlässt, weiß er, was von ihm und seinen Kickern in den ersten drei Partien gegen Rathenow, in Halberstadt und am Freitagabend, 31. August, im Vogtlandstadion gegen den VfB Auerbach erwartet wird. Insgesamt sieben Punkte sollten es schon sein, fünf wären gerade noch zu akzeptieren, weniger würden in die Kategorie Fehlstart eingestuft werden.

Drei Kicker aus dem Plauener Regionalliga-Kader fallen aus. Bastian Wolf und Franz Fitkau müssen verletzungsbedingt pausieren. Zudem fehlt Marc-Philipp Zimmermann am Sonntag und am 26. August in Halberstadt, weil er nach der roten Karte vorige Saison daheim gegen Wilhelmshaven noch zwei Spieltage gesperrt ist.

Mit dem 24-jährigen Filip Sajbidor gehört seit Freitag ein weiterer Offensivspieler zum 22-köpfigen VFC-Aufgebot. Der Slowake kam vom Goslarer SC. Er kickte zuvor in Trnava und Duslo Sala.

Berger: "Wir haben im Team seit Wochen einen starken Konkurrenzkampf, sind auf allen Positionen gut besetzt. Von den Neuzugängen können sich Shane Recklet, Philipp Röppnack und Miloslav Kousal Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen." Nicht nur was den Torhüter-Einsatz betreffe, habe er die Qual der Wahl.

 
erschienen am 10.08.2012 ( Von Bernd Wunderlich )
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
Kommentare
0
(Anmeldung erforderlich)

 
 
 
Artikel weiter empfehlen
per E-Mail per Bookmark
 
Facebook Teilen   Twittern  
 
Regionalfußball